Füchse glücklich nach Quarantäne-Kraftakt

Füchse glücklich nach Quarantäne-Kraftakt

Bei Handball-Bundesligist Füchse Berlin richtete sich der Blick nach dem klaren 35:27-Erfolg gegen Tatran Presov sofort nach vorne. «Ich bin sehr glücklich, dass wir Kräfte verteilen konnten. Man darf nicht vergessen, dass wir immer noch diesem Trainingsrückstand durch die Quarantäne hinterherlaufen», sagte Trainer Jaron Siewert. Nach zwei Corona-Fällen musste das gesamte Team eine Woche in häusliche Isolation.

Berlins Trainer Jaron Siewert

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Berlins Trainer Jaron Siewert.

Mit dem Sieg in der European League gegen die Slowaken am Dienstag und am Samstag zuvor in der Bundesliga gegen den Bergischen HC haben die Füchse nun beide Partien nach der Quarantäne gewonnen. Dabei hatte das Team vor beiden Partien jeweils nur eine einzige Trainingseinheit zur Verfügung. Die Spieler frötzelten schon, dass sie es ja nun immer so machen könnten. «Ich hoffe, dass das nicht zum Ritual wird», sagte Siewert. Dafür hatten es aber auch beide Einheiten in sich. «Wir hatten eine relativ hohe Intensität gehabt in den Einheiten, um bestmöglich auf ein Spiel vorbereitet zu sein», berichtete der Füchse-Trainer.
Der Plan ist aufgegangen. Denn der Fokus lag zunächst nur auf den ersten beiden Spielen. «Die mussten wir irgendwie meistern, mit Emotionen, Kampf und Einsatz hinter uns bringen», sagte Siewert. Auch gegen Presov setzten sie dies um und zeigten von Beginn eine souveräne Partie. Bis zur nächsten Begegnung am Sonntag beim Tabellenschlusslicht HSC 2000 Coburg (16.00 Uhr/Sky) sind nun ein paar spielfreie Tage. Die wollen die Füchse dazu verwenden, um den Trainingsrückstand sukzessive aufzuholen.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 25. November 2020 12:05 Uhr

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