Handballer Heinevetter bedauert stillen Abschied aus Berlin

Handballer Heinevetter bedauert stillen Abschied aus Berlin

Nationalspieler Silvio Heinevetter bedauert seinen stillen Abgang vom Handball-Bundesligisten Füchse Berlin. «Da muss man ganz ehrlich sein, das ist natürlich schade», sagte der Torwart der «Berliner Morgenpost» (Sonntag) und ergänzte: «Elf Jahre im Profisport bei einem Verein zu sein, ist nicht ganz alltäglich.»

Silvio Heinevetter

© dpa

Berlins Torhüter Silvio Heinevetter bewegt nachdenklich den Arm an den Mund.

Aufgrund der Coronavirus-Pandemie und des Saison-Abbruchs wird der 35-jährige Thüringer nicht mehr für den Hauptstadtclub spielen. Die derzeitige Krisensituation macht es für den Keeper aber auch «nebensächlich», dass er deswegen kein großes Abschiedsspiel bekommt: «Ich bin nicht der Typ für große Abschiedsfeste.» Er hatte beim knappen 33:35 gegen Flensburg am 8. März letztmals im Tor der Füchse gestanden, mit denen er den Pokal und den EHF-Cup gewonnen hatte.
Heinevetter wechselt zur neuen Saison zu Berlins Ligakonkurrenten MT Melsungen, im Sommer 2009 war er aus Magdeburg zu den Füchsen gekommen und hatte sich in die Herzen der Fans gespielt. Wann er mit der Saison-Vorbereitung bei seinem neuen Club loslegen kann, ist derzeit noch offen. Auch sportliche Duelle gegen die Füchse sind für den Schlussmann noch weit weg. «Wenn das irgendwann mal wieder der Fall ist, freue ich mich drauf», sagte Heinevetter. «Aber Stand jetzt hoffe ich einfach, dass es überhaupt wieder losgeht.»

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Sonntag, 3. Mai 2020 09:29 Uhr

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