Hanning zu Geisterspielen: «Nehmen das zur Kenntnis»

Hanning zu Geisterspielen: «Nehmen das zur Kenntnis»

Ein wenig überrascht hat Füchse-Manager Bob Hanning auf die Ankündigung des Berliner Senats reagiert, das bis zum 24. Oktober alle Großveranstaltungen in der Hauptstadt mit mehr als 5000 Zuschauern untersagt werden. «Wir nehmen das erst einmal zur Kenntnis», sagte er Deutschen Presse-Agentur am Mittwoch. Eine Vorwarnung hatte es zuvor nicht gegeben. «Wir werden aber weiterhin die Gespräche mit den Behörden führen», sagte Hanning.

Bob Hanning

© dpa

Bob Hanning spricht bei einer Pressekonferenz.

Es würde die Füchse hart treffen, da sie immer noch hoffen, Ende August das Final Four-Turnier im EHF-Pokal ausrichten zu können. Zudem geht Hanning auch davon aus, dass die neue Saison am ersten September startet. Sportveranstaltungen sollen nach Willen des Senats aber sogar komplett ohne Zuschauer stattfinden.
Dabei hätte der Füchse-Manager mit Geisterspielen kein Problem, er hatte als einer der Wenigen dafür plädiert, die laufende Saison in der Handball-Bundesliga so zu Ende zu spielen. Letztendlich konnte er sich mit seinem Vorschlag nicht durchsetzen und die Saison wurde abgebrochen. Auf Dauer können Geisterspiele aber keine Lösung sein. «Denn wir sind in unserer Sportart von den Zuschauereinnahmen abhängig», sagte er.
Das weitere Vorgehen will Hanning nun mit den anderen Berliner Profi-Clubs absprechen. «Wir stehen immer in Kontakt. Wir werden das zusammen diskutieren und gegebenenfalls gemeinsam vorgehen», sagte er. Die Clubs wollen deshalb das Gespräch mit der Politik suchen, um eine Lösung zu finden. Hanning bleibt optimistisch: «Wenn uns das Rechtssicherheit gibt, ist das ja gut und zum ersten Mal etwas, mit dem wir wirklich planen können.»

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 22. April 2020 14:19 Uhr

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