Füchse vor Pokal-Duell gegen Magdeburg

Füchse vor Pokal-Duell gegen Magdeburg

Am Dienstag steht im DHB-Pokal in der Max-Schmeling-Halle das wichtige Achtelfinalspiel gegen den SC Magdeburg an. Die Füchse erwarten einen «harten Kampf».

Velimir Petkovic

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Velimir Petkovic, Trainer der Berliner Füchse.

Der Pokal lockt. Den deutlichen 29:19-Heimsieg in der Handball-Bundesliga gegen Ludwigshafen hakten die Füchse Berlin als neuer Tabellen-Zweiter ganz schnell ab. An dem souveränen Auftritt seines Teams hatte Trainer Velimir Petkovic nichts zu bemängeln. «Ich bin richtig zufrieden mit der Leistung. Konzentration und Einstellung haben gestimmt», sagte bosnische Coach.
Der 63 Jahre alte Petkovic konnte sich sogar den Luxus erlauben, einige seiner Profis zum Ende des Spiels zu schonen. Denn schon am Dienstag steht im DHB-Pokal in der Max-Schmeling-Halle das wichtige Achtelfinalspiel gegen den SC Magdeburg (19.00 Uhr) an. Die Verletzungsmisere der vergangenen Saison ist endgültig Vergangenheit, der Kader der Füchse ist endlich wieder prall gefüllt.
Gegen Ludwigshafen gab Rückraumspieler Marko Kopljar nach 18 Monaten Verletzungspause sein Comeback. «Meine Familie und Freunde waren nervöser als ich. Aber es war schön. Und das Wichtigste war, dass wir gewonnen haben», sagte der Kroate. Der 33-jährige Kopljar bewies gleich, dass er eine Alternative sein kann. «Er hat ein unglaublich gutes taktisches Verständnis», lobte ihn Manager Bob Hanning.
Die Füchse werden Kopljar am Dienstag brauchen. «Das wird ein harter und heißer Kampf», glaubt Hanning. Dass es bis zum Prestigeduell gegen die Bördestädter nur einen Tag zur Erholung gibt, stört keinen. «Wenn Magdeburg kommt, hat man immer Bock», sagte Nationalspieler Paul Drux. Der Ost-Rivale wird für die Füchse zum ersten Härtetest der Saison. «Das ist eine Top-Truppe. Sie haben sich Schritt für Schritt zu einer Spitzenmannschaft entwickelt», bemerkte Hanning.
Der Manager erwartet einen Festtag. Auch in finanzieller Hinsicht lohnt es sich für die Berliner. «Für uns ist das ein richtig schöner Schluck aus der Pulle. Da geht man schon mit einem sechsstelligen Gewinn heraus. Das ist mehr als in der gesamten Europapokal-Saison», berichtet Hanning. Auch wenn er die ungleiche Einnahmenverteilung kritisiert. «Da müssen wir eine andere Lösung finden», sagte er. Anders als im DFB-Pokal der Fußballer, wo die Zuschauergelder geteilt werden, bekommt im Handball der Pokal-Gastgeber alle Einnahmen.
Nach zuletzt vier Siegen in Serie und Platz zwei in der Bundesliga gehen die Füchse selbstbewusst das Spiel an, während der Tabellen-Neunte Magdeburg mit drei Niederlagen hintereinander im Gepäck anreist. «Sie werden jetzt mit noch mehr Feuer kommen», glaubt deshalb Drux. Für Kapitän Hans Lindberg zählt nur eins: «Wir wollen wieder ins Final Four. Auch wenn das schwierig wird.».
Es wäre auch ein guter Auftakt in die nächsten möglicherweise richtungsweisenden Wochen. «Dann sehen wir, wo wir stehen und ob wir schon eine Spitzenmannschaft sind», sagte Hanning.
Füchse Berlin - HSV Hamburg
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 30. September 2019 13:23 Uhr

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