Füchse nach Zitter-Sieg gegen Hamburg im Heide-Cup-Finale

Füchse nach Zitter-Sieg gegen Hamburg im Heide-Cup-Finale

Berlin (dpa/bb) –  Einen Tag nach dem Erfolg gegen die russische Nationalmannschaft haben die Füchse Berlin auch ihr zweites Spiel beim internationalen Heide-Cup gewonnen. Am Samstag besiegte der Handball-Bundesligist im niedersächsischen Schneverdingen Zweitligist HSV Hamburg mit viel Mühe 29:28 (24:24, 13:15) nach Siebenmeterwerfen. Damit steht der Titelverteidiger erneut im Finale und trifft am Sonntag auf Ligakonkurrent HSG Wetzlar (16.45 Uhr).

Die Füchse begannen ordentlich, aber insgesamt fehlte der letzte Einsatz. Im Angriff agierte man mit wenig Tempo und in der Abwehr fehlte, besonders im Zentrum, die letzte Konsequenz. So liefen die Berliner schnell einem Rückstand hinterher, der zeitweise drei Tore betrug.
In der zweiten Halbzeit konnten sich die Füchse dann aber vor allem defensiv steigern. In der 46. Minute brachte Nationalspieler Fabian Wiede sein Team nach langer Zeit wieder in Führung. Doch absetzen konnte man sich nicht. Nach einem Foul sah Torhüter Martin Ziemer in der 51. Minute die Rote Karte. In letzter Sekunde scheiterte Frederik Simak mit einem Siebenmeter und vergab somit den möglichen Sieg. Im anschließenden Siebenmeterwerfen gelang Kapitän Hans Lindberg der entscheidende Treffer.
Für die Füchse ist der Heide-Cup der letzte Test vor dem Pflichtspielstart. Am kommenden Samstag müssen die Berliner in der ersten Runde des DHB-Pokals bei der HSG Krefeld antreten. Das erste Bundesligaspiel folgt dann am 25. August in Leipzig.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Samstag, 10. August 2019 19:40 Uhr

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