EHF-Pokal-Gruppensieg für Füchse weiterhin möglich

EHF-Pokal-Gruppensieg für Füchse weiterhin möglich

Trotz der Niederlage in St. Raphael bleiben die Füchse im EHF-Pokal Tabellenführer. Der direkte Vergleich kann entscheiden. Die Personalsorgen der Berliner werden allerdings nicht weniger.

Silvio Heinevetter

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Berlins Torhüter Silvio Heinevetter verhindert ein Tor (Archiv)

Selten zuvor waren die Füchse über eine Niederlage so erfreut. Denn mit dem 31:34 bei St. Raphael machte der Berliner Handball-Bundesligist den Viertelfinaleinzug im EHF-Pokal perfekt und bewahrte sich die Chance auf den Gruppensieg. «Für uns war das eine wichtige Niederlage, weil wir trotzdem Gruppenerster werden können», sagte Nationaltorwart Silvio Heinevetter.
Da die Füchse das Hinspiel 33:29 gewonnen hatten, geht der direkte Vergleich mit den Franzosen an die Berliner. Und sie bleiben Tabellenführer vor den punktgleichen Franzosen. Mit einem Heimsieg im letzten Gruppenspiel am Sonntag gegen Schlusslicht Balatonfüredi wäre der Gruppensieg perfekt. Doch Heinevetter warnte: «Wir müssen dieses Heimspiel erst einmal gewinnen. Und das wird nicht leichter.»
Nur rund 48 Stunden nach der schwachen Vorstellung bei der Niederlage gegen Göppingen, waren die Füchse-Verantwortlichen dieses Mal zufrieden mit der Leistung. «Wir haben einen Schritt in die richtige Richtung gemacht. Wir haben zusammen gekämpft und uns so weiter gestärkt», fand der Sportliche Leiter Volker Zerbe. Ein Extra-Lob bekam dabei der zuletzt so gescholtene Mijajlo Marsenic. «Er hat eine gute Leistung gezeigt», sagte Zerbe. Neben Hans Lindberg war der Serbe mit sechs Toren bester Werfer.
Marsenic war zudem der letzte verbliebene Kreisläufer im Kader. Johan Koch fällt schon längere Zeit aus. Und nun trat neben dem erkrankten Abwehrchef Jakov Gojun auch noch Kreisläufer-Kollege Erik Schmidt wegen einer Fußverletzung die Reise nach Südfrankreich gar nicht erst mit an. «Aber auch ohne sie haben wir das insgesamt gut gelöst», befand Zerbe. Ob Schmidt noch länger ausfällt, ist offen.
So mussten die Füchse bei St. Raphael wieder mit einem Rumpfkader antreten. «Deshalb fehlte uns am Ende auch die Kraft. Aber wir haben bis zur letzten Minute gekämpft», lobte Trainer Velimir Petkovic. Am Donnerstag geht es für die Füchse in der Bundesliga in Leipzig weiter. Und sie werden sich steigern müssen, das 31:34 St. Raphael war bereits die dritte Pflichtspiel-Niederlage in Serie.
Füchse Berlin - HSV Hamburg
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 25. März 2019 07:50 Uhr

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