«Sollten uns schämen»: Krise der Füchse spitzt sich zu

«Sollten uns schämen»: Krise der Füchse spitzt sich zu

Die sportliche Krise der Füchse Berlin sorgt bei den Verantwortlichen des Handball-Bundesligisten für Fassungslosigkeit. «Wir sollten uns alle schämen. Einige sehen das vielleicht als Hobby und nicht als schwere Arbeit», schimpfte Trainer Velimir Petkovic nach der 29:33-Heimpleite gegen Frisch Auf Göppingen. Die Niederlage war für die Berliner die dritte aus den vergangenen vier Partien.

Füchse-Trainer Velimir Petkovic

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Füchse-Trainer Velimir Petkovic. Foto: Uwe Anspach/Archiv

Besonders die Defensive stand diesmal in der Kritik. «Wenn wir 20 Tore in einer Halbzeit kassieren, werden wir kein einziges Spiel gewinnen. Das spricht gegen unsere Einstellung und unseren Charakter», sagte Petkovic. Und für Manager Bob Hanning war es nicht nur «desillusionierend», sondern auch «nur schwer zu ertragen.»
Vor allem die mangelnde Härte beklagten die Verantwortlichen. «Wenn du aus sechs Metern ohne Körperkontakt den Ball auf das Tor werfen kannst, musst du dich mehr der Rhythmischen Sportgymnastik nähern als dem Handball», kritisierte Hanning. «Seit drei Wochen beweisen wir, dass wir nur absolutes Mittelmaß sind.»
Die Füchse brauchen nun eine schnelle Reaktion. Schon am Samstag müssen die Berliner im EHF-Pokal beim französischen Klub St. Raphal-Var antreten (20.00 Uhr). Mit einem Erfolg hätte man den Viertelfinaleinzug und den Sieg in Gruppe A sicher.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 22. März 2019 11:50 Uhr

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