Füchse ziehen in Gruppenphase des EHF-Pokals ein

Füchse ziehen in Gruppenphase des EHF-Pokals ein

Handball-Bundesligist Füchse Berlin hat mit einem Kraftakt die Gruppenphase im EHF-Pokal erreicht.

Hans Lindberg

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Hans Lindberg von den Füchsen Berlin (Archivbild)

Der Titelverteidiger gewann am Sonntag mit 28:23 (11:13) gegen Aalborg Handbold aus Dänemark und machte die 29:31-Niederlage aus dem Hinspiel wett. Lange Zeit sah es vor 7400 Zuschauern in der Max-Schmeling-Halle jedoch nach einer Niederlage für die Füchse aus, die mit sechs Toren hinten lagen. Mit Moral und einer famosen Leistungssteigerung konnten die Berliner ihr Ziel aber noch erreichen. Kapitän Hans Lindberg war mit sechs Toren bester Füchse-Schütze.
Bei den unter Personalnot leidenden Füchsen kehrte Nationalspieler Fabian Wiede zurück ins Team. Die ersten beiden Füchse-Treffer gingen gleich auf dessen Konto. Allerdings präsentierten sich die Berliner bis zehn Minuten vor der Pause kopflos, konfus und fahrig. Im Angriff und der Abwehr lief nichts zusammen. Die Gäste aus Dänemark führten nach 22. Minuten mit 12:6. Erst gegen Ende der ersten Hälfte zeigten die Füchse die nötige Härte und Präsenz.
Kurz nach der Pause traf Bjarki Elisson zum umjubelten 13:13. Nach 38 Minuten hieß es 16:15 für die Füchse - nach dem 1:0 die erst zweite Führung im Match. Johan Koch ließ das 17:15 folgen, die Berliner waren wieder im Spiel. Der immer besser werdende Torhüter Silvio Heinevetter besorgte das 21:17 (46.) - und die Halle tobte. Doch die Dänen gaben sich noch nicht geschlagen. In einer hitzigen und zerfahrenen Schlussphase brachten die Gastgeber den Vorsprung aber über die Zeit.
Füchse Berlin - HSV Hamburg
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: 26. November 2018