Füchse-Trainer Petkovic sieht Redebedarf

Füchse-Trainer Petkovic sieht Redebedarf

Die Füchse Berlin haben Teil eins des Pflichtprogramms in Süddeutschland erfüllt. Trotz Sieg gegen Bietigheim sagt Trainer Petkovic zu seinen Spielern: Wir müssen reden.

Füchse-Trainer Velimir Petkovic

© dpa

Füchse-Trainer Velimir Petkovic.

Jetzt muss der EHF-Pokalsieger am Sonntag (16.00 Uhr) in der Handball-Bundesliga beim Schlusslicht Eulen Ludwigshafen nachlegen, um mit dem sechsten Pflichtspielsieg in Serie weiter an die Tabellen-Spitze heranzurücken. «Ich möchte die Leistung von der 15. bis zur 45. Minute über das gesamte Spiel sehen», forderte Trainer Velimir Petkovic nach dem ungefährdeten 36:28-Sieg bei Aufsteiger SG BBM Bietigheim.
Trotz des klaren Erfolges hatte der 62-Jähriges Grund zur Klage. «Wenn ich einzelnen Spielern eine Pause gebe, weil sie es sich verdient haben, dann muss jeder andere brennen. Doch heute war es so, dass wir in Bietigheim die letzten zehn Minuten mit sieben Toren verlieren», sagte Petkovic und fügte hinzu: «Bei dieser Einstellung ist trotz des Sieges Redebedarf vorhanden.»
Die Füchse hatten bei den Schwaben in der zweite Halbzeit zeitweise mit 15 Toren Unterschied geführt. Doch dann ließen sie es allzu locker angehen, was Petkovic ärgerte. «Am Ende haben wir nachgelassen und Bietigheim nochmal enger rankommen lassen», äußerte Youngster Frederik Simak selbstkritisch.
Insgesamt zeigten die Berliner auch ohne Nationalspieler Paul Drux aber eine starke Leistung. Der in der Vergangenheit so häufig von Verletzungen gebeutelte 23-Jährige fällt nach seiner Fuß-Operation bis zu sieben Wochen aus. Dafür kam Kapitän Hans Lindberg nach seiner Meniskus-OP zu den ersten Einsatz-Minuten der Saison und erzielte dabei zwei Tore.
Füchse Berlin - HSV Hamburg
© dpa

Füchse Berlin

Die Füchse Berlin sind das Berliner Spitzenteam in der Handball-Bundesliga. Termine, Informationen und Vorverkauf der Heimspiel-Tickets der Füchse in Max-Schmeling-Halle. mehr

Quelle: dpa

| Aktualisierung: 5. Oktober 2018