Eisbären-Trainer: «Nicht der Standard, den wir erwarten»

Eisbären-Trainer: «Nicht der Standard, den wir erwarten»

Trainer Serge Aubin vom deutschen Eishockey-Meister Eisbären Berlin hat trotz des vierten Heimsieges in der laufenden Saison der Deutschen Eishockey Liga (DEL) seine Mannschaft stark kritisiert. «Unser Start war fürchterlich – wie eigentlich das gesamte erste Drittel», sagte der Kanadier nach dem 5:4-Erfolg über die Straubing Tigers am Dienstagabend. Immerhin freute sich Aubin über die Reaktion seines Teams, das schon 2:4 im Rückstand lag: «Ich habe eine wirklich ehrliche Mannschaft, keiner hat hinterher in der Kabine gelächelt. Die Jungs wissen, dass das definitiv nicht dem Standard entsprach, den wir erwarten.»

Serge Aubin

© dpa

Berlins Trainer Serge Aubin.

So benötigten die Eisbären gehöriges Glück, um trotz einer über weite Strecken schwachen Leistung siegreich vom Eis zu laufen. Im Schlussdrittel zog Kai Wissmann aus der Distanz ab, Gästetorhüter Tomi Karhunen lenkte den Puck an den Rücken seines Verteidigers Ian Scheid – und von dort trudelte die Scheibe zum Endstand von 5:4 über die Linie.
«Da hatte ich natürlich das Glück auf meiner Seite. Aber Tor ist Tor, und das nehmen wir natürlich mit», sagte der 25 Jahre alte Verteidiger über seinen Siegtreffer, hob aber auch die Beharrlichkeit der Mannschaft hervor, die zwischenzeitlich mit 0:2, 1:3 und 2:4 zurückgelegen, aber sich nie aufgegeben hatte: «Wir haben das Glück erzwungen», betonte Wissmann bei Magentasport.
Bereits am Donnerstag bestreiten die Hauptstädter das nächste Heimspiel gegen die Krefeld Pinguine (19.30 Uhr/Magentasport). Angreifer Frans Nielsen, der gegen Straubing sein erstes Tor im Eisbären-Jersey erzielte, hofft dann auf eine Steigerung: «Wir müssen einen Weg finden, um zu Hause besser zu spielen», mahnte der Däne.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 3. November 2021 09:54 Uhr

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