Eisbären-Matchwinner White: «Mussten um unser Leben kämpfen»

Eisbären-Matchwinner White: «Mussten um unser Leben kämpfen»

Matt White hatte überragenden Anteil daran, dass die Eisbären Berlin nach dem 5:3 gegen die Iserlohn Roosters den Einzug ins Halbfinale der Deutschen Eishockey Liga (DEL) feiern konnten. Mit drei Toren in den Anfangsminuten des zweiten Drittels hatte der Angreifer dem Spiel die entscheidende Wende gegeben.

Berlins Mark Zengerle (l) und Iserlohns Ryan O'Connor

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Berlins Mark Zengerle (l) und Iserlohns Ryan O'Connor kämpfen um den Puck.

Der 31 Jahre alte US-Amerikaner war sich der Bedeutung seiner Treffer nach dem schwachen Start der Hauptstädter bewusst. «0:2 hinten zu liegen, war nicht, was wir uns vorgestellt hatten. Nach der ersten Pause mussten wir um unser Leben kämpfen. Das war eine ganz wichtige Phase», sagte er am Samstagabend.
Großes Lob erhielt der schnelle und treffsichere Flügelstürmer, der bereits 23 Tore in der laufenden Saison erzielt hat, auch von Trainer Serge Aubin. «Er ist ein besonderer Spieler für uns. Er hat spezielle Fähigkeiten», sagte der Kanadier. «Er hat Stärke gezeigt, und seine Reihe hat uns in Fahrt gebracht.» Gleichzeitig hob Aubin den Anteil der gesamten Mannschaft am 2:1-Sieg in der Viertelfinalserie hervor. «Wir brauchen jeden. Im vorigen Spiel waren es Noebels, Boychuk und Reichel. Diesmal war es jemand anderes», sagte er. 
Bereits am Montag (18.30 Uhr/Magentasport) erwarten die Hauptstädter nun den ERC Ingolstadt zum ersten Halbfinalspiel in der Arena am Ostbahnhof. Einen klaren Favoriten gibt es in der Best-of-Three-Serie nicht. Beide Hauptrundenduelle waren hart umkämpft, jedes Team gewann sein Heimspiel mit nur einem Tor Unterschied. «Das wird eine sehr, sehr enge Serie», sagte White. «Wir wissen, was wir von Ingolstadt erwarten können. Sie sind insgesamt sehr physisch und haben eine gute Offensive und Defensive.»

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Sonntag, 25. April 2021 10:26 Uhr

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