Nach 2:4 in Schwenningen: Eisbären Berlin bangen um Pföderl

Nach 2:4 in Schwenningen: Eisbären Berlin bangen um Pföderl

Die Verletzung von Torjäger Leonhard Pföderl hat die Niederlage der Eisbären Berlin in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) bei den Schwenninger Wild Wings überschattet. «Leo muss jetzt die Ärzte sehen. Erst, wenn wir wieder in Berlin sind, werden wir mehr wissen», sagte Eisbären-Trainer Serge Aubin nach dem 2:4 (0:1, 1:2, 1:1) am Samstagnachmittag in Schwenningen. Auf jeden Fall wird der Angreifer, der bereits zwanzig Saisontreffer erzielt hat, am Sonntag im Spitzenspiel gegen die Adler Mannheim (14.30 Uhr/Magentasport) fehlen.

Die Niederlage in Schwenningen mussten sich die Hauptstädter selbst zuschreiben, weil sie aus 57 Torschüssen zu wenig Zählbares machten. Effizienter waren die Gastgeber, die kurz vor der ersten Pause eine ihrer wenigen Chancen zum Führungstor von Andreas Thuresson nutzten.
Jonas Müller glich im zweiten Drittel mit einem Powerplaytreffer aus, doch dann leisteten sich die Berliner Fehler, die von den Schwarzwäldern bestraft wurden: Erst traf Christopher Fischer, dann erhöhte Troy Bourke in Unterzahl. «Wir haben ein starkes Spiel gemacht, hatten aber einen kleinen Aussetzer für fünf Minuten. Dafür haben wir einen hohen Preis bezahlt», räumte Aubin ein.
Im Schlussabschnitt rannten die Gäste an, kamen aber gegen den überragenden Schwenninger Torhüter Joacim Eriksson nur noch zum Anschlusstreffer von Matt White. «Wir haben relativ viel richtig gemacht heute, sind eigentlich gut aus der Kabine gekommen», sagte Stürmer Marcel Noebels, «leider haben wir dann doch einige Kleinigkeiten nicht richtig gemacht. Dafür wurden wir bestraft.» So sorgte Travis Turnbull in der vorletzten Minute für die Entscheidung, als Eisbären-Goalie Tobias Ancicka zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis gegangen war.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Samstag, 10. April 2021 18:59 Uhr

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