Eisbären wollen schnelle Wiedergutmachung gegen München

Eisbären wollen schnelle Wiedergutmachung gegen München

Trotz der ernüchternden Niederlage im Spitzenspiel freuen sich die Eisbären Berlin auf das rasche Wiedersehen mit dem Zweiten der DEL-Südgruppe. An diesem Dienstag (18.30 Uhr/Magentasport) empfangen die Hauptstädter den EHC Red Bull München - nur zwei Tage nach dem 1:4 bei den Bayern. «Das ist das Gute am Terminkalender. Alles ändert sich schnell, und wir bekommen die Chance, es wieder gutzumachen», sagte Verteidiger John Ramage mit Blick auf das kommende Eisbären-Heimspiel in der Deutschen Eishockey Liga (DEL).

Eisbären vor dem Spiel gegen EHC München

© dpa

Berlins John Ramage hebt den Finger hinter der Plexiglasscheibe.

Für die Berliner gibt es bis dahin aber einigen Verbesserungsbedarf. «Es ist jetzt die Aufgabe der Trainer, herauszufinden, was wir anders machen müssen - und unsere, das dann umzusetzen und am Dienstag zu gewinnen», sagte der 30 Jahre alte Kanadier und verwies auf die Probleme der Eisbären, sich dem starken Forecheck der Münchener zu entziehen. «Wir hätten definitiv die Scheiben besser herausspielen und uns in der Verteidigungszone mehr unterstützen können», erläuterte Ramage.
Den Ausschlag zugunsten der Gastgeber gab aber letztlich, dass sie Fehler der Berliner konsequent verwerteten. «Wir wussten selbst, dass München eiskalt vor dem Tor ist. Wenn wir unsere Chancen nicht nutzen, dann tun sie es - und so war es leider», sagte Angreifer Nino Kinder.
Tatsächlich erlaubte sich der Spitzenreiter der Nordgruppe in den Anfangsminuten des zweiten Drittels Nachlässigkeiten, die innerhalb von 55 Sekunden zu zwei letztlich entscheidenden Gegentoren führten. «Das hat uns ein bisschen runtergezogen. Und so eine Mannschaft wie München vollendet das dann natürlich über sechzig Minuten», sagte Kinder.
Einen grundsätzlichen Qualitätsunterschied zum erfahrenen Team von Trainer Don Jackson mochten die Eisbären aber nicht einräumen. So gab sich Abwehrspieler Simon Després kämpferisch. «Das Schöne ist, dass wir im nächsten Spiel wieder auf sie treffen», sagte der Kanadier bei Magentasport. «Ich hoffe, sie sind bereit für uns, denn wir werden kommen.»

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 5. April 2021 10:17 Uhr

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