Nach 3:4 in Ingolstadt: Eisbären wollen schnelle Revanche

Nach 3:4 in Ingolstadt: Eisbären wollen schnelle Revanche

Die Eisbären Berlin hoffen nach dem 3:4 beim ERC Ingolstadt auf eine schnelle Revanche. Schließlich gastiert der Südgruppen-Zweite der Deutschen Eishockey Liga (DEL) bereits am Freitag (19.30 Uhr/Magentasport) in der Hauptstadt. «Wir spielen dann zu Hause und wollen das natürlich nutzen», sagte Angreifer Parker Tuomie, der mit seinem Treffer zum 1:3 am Mittwochabend die letztlich erfolglose Aufholjagd der Berliner eingeleitet hatte.

Eisbären Berlin

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Berlins Trainer Serge Aubin verfolgt ein Spiel hinter seinen Spielern.

Hoffnung bereitet dem 25 Jahre alten Flügelstürmer, dass sich der Spitzenreiter der Norddivision von den zwischenzeitlichen 0:3- und 1:4-Rückständen nicht entmutigen ließ. «Wir haben mit vier Gegentoren zu viel abgegeben, das konnten wir am Ende nicht mehr aufholen», sagte er. «Aber ich bin trotzdem stolz auf die Mannschaft, weil wir nicht aufgegeben haben.» Die Duelle mit den «sehr starken» Oberbayern haben für Tuomie mit Blick auf die entscheidende Saisonphase bereits besondere Bedeutung. «Ich glaube, dass Ingolstadt auch ein potenzieller Playoff-Gegner werden könnte, und wir wollen uns natürlich so gut wie möglich auf die Playoffs vorbereiten», sagte er.
Auch Trainer Serge Aubin setzt darauf, dass die Eisbären den Schwung aus der Endphase des jüngsten Spiels mitnehmen können. «Mir hat unser Kampfgeist gefallen. Wir hatten ein gutes Schlussdrittel und müssen darauf am Freitag aufbauen», sagte der Kanadier. Er kritisierte aber auch, dass sein Team im zweiten Abschnitt zeitweilig den Faden verloren und unnötige Gegentreffer kassiert hatte: «Wir dürfen nicht zwei gute und ein schlechtes Drittel spielen. Es müssen drei gute sein, um eine Chance zu haben.»

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 25. März 2021 10:16 Uhr

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