Eisbären hadern mit schwachem Unterzahlspiel

Eisbären hadern mit schwachem Unterzahlspiel

Die Eisbären Berlin haben die zweite Niederlage im zweiten Auswärtsspiel der Deutschen Eishockey-Liga am unerwarteten schwachen Unterzahlspiel festgemacht. «Unser Penalty Kill hat definitiv seinen Job nicht gemacht. Dafür haben wir den Preis bezahlt», sagte Trainer Serge Aubin nach dem 2:5 bei den Iserlohn Roosters am Dienstagabend, «wir haben einige Situationen in Unterzahl nicht richtig geklärt und einfache Dinge, die wir normalerweise beherrschen, nicht umgesetzt. Das ist enttäuschend.»

Serge Aubin

© dpa

Trainer Serge Aubin von den Eisbären Berlin steht hinter seinen Spielern.

Nachdem die Hauptstädter in ihren ersten drei Saisonspielen in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) nur ein einziges Gegentor in Unterzahl kassiert hatten, ließen sie im Sauerland gleich vier Powerplaytreffer der Gastgeber zu. «Die Special Teams haben einfach das Spiel entschieden. Wir haben in Unterzahl praktisch jedes Mal ein Tor bekommen. Das lief bisher gut, aber diesmal lief es gar nicht», räumte Abwehrspieler Kai Wissmann bei Magentasport ein. 
Wissmann wollte die Pleite aber auch nicht überbewerten: «Es war nicht unser bestes Spiel, aber es war auch kein katastrophal schlechtes Spiel», sagte der 24 Jahre alte Verteidiger. «Deswegen müssen wir schauen, die positiven Dinge rauszuziehen, und uns dort, wo wir nicht so gut waren, verbessern.»
Viel Zeit, um die Defizite zu beheben, bleibt den Eisbären bis zum Heimspiel gegen die Kölner Haie am Freitag (20.30 Uhr/Magentasport) allerdings nicht: Noch am späten Dienstagabend machten sie sich auf die weite Busreise zurück in die Hauptstadt, am Mittwoch erhielten die Profis trainingsfrei.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 6. Januar 2021 10:44 Uhr

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