Viele Strafen, wenig Torchancen: Eisbären nicht in Ligaform

Viele Strafen, wenig Torchancen: Eisbären nicht in Ligaform

Auch bei den Eisbären Berlin ist die die Erleichterung groß, nachdem die Deutsche Eishockey Liga (DEL) den Saisonbeginn für den 17. Dezember verkündet hatte. «Wir können uns jetzt voll auf die Liga und den Start fokussieren und sind absolut happy darüber», sagte Kapitän Frank Hördler in einer Videobotschaft auf dem Twitterkanal des Vereins. Wenige Stunden nach der frohen Kunde wurde aber erneut klar, dass die Berliner noch ein Stück weit von der nötigen Form entfernt sind, um in der Liga oben mitzuspielen.

Frank Hördler in Aktion

© dpa

Berlins Frank Hördler (r) in Aktion.

Beim 0:3 gegen die Adler Mannheim im Rahmen des Magentasport-Cups verteidigten sie zwar lange deutlich konzentrierter als bei der Auftaktpleite gegen Schwenningen, offenbarten aber weiterhin Schwächen. Die gilt es zu beheben, um am Samstag beim EHC Red Bull München (17.00 Uhr/Magentasport) die dritte Niederlage im dritten Turnierspiel zu verhindern.
«Ich denke, dass wir über sechzig Minuten ordentliches Eishockey gespielt haben, aber natürlich gibt es noch einige Sachen zu verbessern», sagte Nationalspieler Leon Gawanke nach dem Spiel in Mannheim bei Magentasport. «Wir haben zu viele Strafzeiten genommen, und auf Dauer geht es dann natürlich nicht gut.»
Trotzdem durften die im Angriff über weite Strecken harmlosen Berliner lange auf Punkte hoffen. Erst in der Schlussphase musste sich der starke Torhüter Jacob Ingham geschlagen geben. «Über fünfzig Minuten haben wir eigentlich gut defensiv gestanden und dann in fünf Minuten zwei schnelle Tore bekommen», sagte Gawanke und mahnte «mehr Kommunikation» auf dem Eis an.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 20. November 2020 10:18 Uhr

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