Eisbären-Chef: «Wir wollen nie im Leben ein Hotspot werden»

Eisbären-Chef: «Wir wollen nie im Leben ein Hotspot werden»

Für die Eisbären Berlin hat das vorerst bis Ende November geltende Zuschauerverbot bei Profisportveranstaltungen noch keine gravierenden Auswirkungen. «Wir sind davon nicht so betroffen», sagte Geschäftsführer Peter John Lee am Freitag. Schließlich wird die Deutsche Eishockey Liga (DEL) aufgrund der Corona-Pandemie frühestens in der zweiten Dezemberhälfte in die neue Saison starten.

Peter John Lee

© dpa

Peter John Lee nimmt an einer Pressekonferenz teil.

Angesichts rasant steigender Infektionszahlen steht für den 64 Jahre alten Kanadier derzeit ohnehin im Vordergrund, mögliche Gesundheitsrisiken zu vermeiden: «Wir wollen nie im Leben ein Hotspot werden», sagte er und ergänzte: «Wir wollen, dass für unsere Zuschauer alles sicher ist.»
Aufgrund der Zwangspause der Liga ist nur ein geplantes Heimspiel von den aktuellen Maßnahmen betroffen: Am 13. November empfangen sie die Schwenninger Wild Wings zum Auftakt des Magentasport-Cups im Wellblechpalast. An dem Vorbereitungsturnier nehmen acht der 14 DEL-Teams teil. «Der Gedanke war, vor 200 Zuschauern zu spielen. Aber jetzt geht es eben nur ohne Fans», sagte Lee.
Das Turnier sieht der Kanadier trotz des Zuschauerverbots weiterhin als gute Vorbereitung auf einen möglichen Ligastart unter Corona-Bedingungen: «In der Theorie haben wir alles auf dem Papier. Aber da können wir den ganzen Ablauf in der Praxis testen», sagte er.
Ob die DEL tatsächlich noch vor Weihnachten wieder spielen kann, hängt für Lee allerdings von der Entwicklung der Pandemie ab: «Der Wille der Clubs ist da. Aber wir müssen schauen, wie die zweite Welle abläuft.»

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 30. Oktober 2020 14:04 Uhr

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