Trotz Sieg in Köln: Eisbären beklagen verschenkten Punkt

Trotz Sieg in Köln: Eisbären beklagen verschenkten Punkt

Nach Euphorie war den Eisbären Berlin trotz des Sieges bei den Kölner Haien nicht zumute.

Maximilian Daubner und James Sheppard

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James Sheppard von den Eisbären Berlin (re., Archiv)

Schließlich hatte der Tabellenvierte der Deutschen Eishockey Liga (DEL) in den letzten acht Minuten der regulären Spielzeit eine 3:0-Führung verspielt, gewann erst in der Verlängerung 4:3. «Das war verrückt. So sollte Eishockey nicht gespielt werden. Wir freuen uns, den Sieg mitzunehmen, aber wir hätten es im dritten Drittel erledigen müssen», sagte Siegtorschütze James Sheppard.
Weil die Berliner nach einer über fünfzig Minuten souveränen Vorstellung durch die Schwächephase im Schlussabschnitt den schon sicher geglaubten dritten Punkt verspielten, schmolz ihr Vorsprung vor den Verfolgern weiter. So liegen die Eisbären nun nur noch aufgrund der besseren Tordifferenz vor den Fischtown Pinguins Bremerhaven, der Tabellensechste ERC Ingolstadt kam bis auf einen Zähler heran. Daher sieht auch Trainer Serge Aubin Handlungsbedarf: «Wir freuen uns über die zwei Punkte, sind aber natürlich enttäuscht über das Ende des Spiels. Wir haben irgendwann aufgehört zu spielen, sind unter Druck geraten und haben Strafzeiten kassiert. Daraus müssen wir lernen.»
Nachdem die Eisbären in den jüngsten drei Ligaspielen, die sie allesamt auswärts bestreiten mussten, nur in Köln gepunktet haben, steht ihnen am Freitag (19.30 Uhr/Magentasport) gegen Ingolstadt ein direktes Duell um Platz vier bevor. Dann können die Hauptstädter immerhin wieder auf ihre Heimstärke hoffen.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 13. Januar 2020 12:01 Uhr

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