Eisbären-Serie dank Reichel und Lapierre

Eisbären-Serie dank Reichel und Lapierre

Die Erfolgsserie nach einem holprigen Saisonstart haben die Eisbären Berlin auch einem ungleichen Duo zu verdanken: Lukas Reichel und Maxim Lapierre.

Lukas Reichel

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Berlins Lukas Reichel (r) kämpft gegen Mike Schmitz von Krefeld um den Puck.

Der eine 17 Jahre, der andere 34 Jahre alt. Beim 4:2 gegen den ERC Ingolstadt am Sonntag spielten sie wieder eine entscheidende Rolle: Reichel bereitete beide Treffer von Lapierre vor. «Ich versuche einfach, mein Bestes zu geben und dem Team zu helfen», sagte Reichel anschließend bei Magenta Sport.
Das Riesentalent hatte sich mit einer starken Vorbereitung seinen Platz im Team der Deutschen Eishockey-Liga gesichert. Trainer Serge Aubin stellte ihm den erfahrenen Lapierre zur Seite. Der Mittelstürmer, der vom HC Lugano an die Spree gewechselt war und 694 Spiele in der National Hockey League (NHL) absolviert hatte, sollte seinem jungen Nebenmann den Einstieg ins Profigeschäft auf und neben dem Eis erleichtern.
Die Kombination erwies sich als Glücksgriff: Derzeit führen Lapierre (9 Punkte) und Reichel (8 Punkte) die mannschaftsinterne Scorerwertung an. Mit jeweils vier Treffern sind sie zudem die erfolgreichsten Torschützen der Berliner.
Dank seiner Leistungen kann Reichel auf eine Karriere in der weltbesten Eishockeyliga hoffen: In Ingolstadt beobachteten ihn Abgesandte von gleich fünf NHL-Teams. Der gebürtige Nürnberger lässt sich davon nicht aus der Ruhe bringen: «Ich weiß, dass da Scouts sind, aber ich denke vorher und während des Spiels nicht daran», sagte Reichel. «Ich versuche einfach, mein Spiel zu machen.»
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 14. Oktober 2019 10:12 Uhr

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