Wissmann: «Stellen uns einfach zu dumm an»

Wissmann: «Stellen uns einfach zu dumm an»

Den Absturz auf den letzten Tabellenplatz der Deutschen Eishockey Liga (DEL) müssen sich die Eisbären Berlin selbst zuschreiben. «Das hätte auf jeden Fall nicht sein müssen. Wir stellen uns teilweise einfach zu dumm an», räumte Verteidiger Kai Wissmann nach dem bitteren 1:3 gegen die Iserlohn Roosters ein.

Kai Wissmann und Jan-Mikael Järvinen

© dpa

Berlins Kai Wissmann (l) und Mannheims Jan-Mikael Järvinen kämpfen um den Puck.

Vor allem durch mangelnde Effektivität vor dem gegnerischen Tor hatten sich die Berliner im Sauerland um den Lohn für ihr ansehnliches Offensivspiel gebracht. «Das war schon in den letzten Spielen so. Mit einem Tor ist es natürlich schwer zu gewinnen», sagte Wissmann am Mittwochabend bei Magenta Sport.
38 Schüsse hatten die Berliner auf das Gehäuse der Iserlohner abgegeben, doch wie schon bei der 1:4-Niederlage im vorigen Ligaspiel gegen Mannheim gelang nur dem 17 Jahre alten Talent Lukas Reichel ein Treffer. «Wir spielen uns ja die Chancen heraus, das ist das Positive. Wenn wir die nicht hätten, wäre es noch schlimmer», sagte Wissmann. «Jetzt müssen wir zusehen, dass wir sie halt mal nutzen.»
Das sollten die Hauptstädter bereits am Freitag (19.30 Uhr) bei den Augsburger Panthern tun. Dann geht es darum, im fünften Anlauf die ersten Auswärtspunkte der Saison zu holen, um den Rückstand auf die Playoff-Ränge nicht schon jetzt weiter wachsen zu lassen.
Dafür müssten die Eisbären aber noch eine weitere Schwäche abstellen: Gleich sieben Mal dezimierten sie sich in Iserlohn durch Strafzeiten selbst. Zwar spielten die Berliner diesmal in Unterzahl solide und ließen nur ein Powerplaytor der Gastgeber zu, trotzdem nahmen ihnen die Hinausstellungen immer wieder den Schwung.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 3. Oktober 2019 10:10 Uhr

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