Eisbären-Keeper Dahm fordert «mehr Disziplin»

Eisbären-Keeper Dahm fordert «mehr Disziplin»

Nach der 2:4-Niederlage gegen den EHC Red Bull München war der Frust bei den Eisbären Berlin groß. Torhüter Sebastian Dahm fand nach dem Spiel deutliche Worte.

Sebastian Dahm

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Der dänische Eishockey-Torhüter Sebastian Dahm (Archiv)

Die Hauptstädter hatten sich beim Tabellenführer der Deutschen Eishockey Liga (DEL) durch zu viele Strafzeiten selbst um den Lohn für eine starke Offensivleistung gebracht. Drei Überzahltore der Münchener gaben den Ausschlag in einem temporeichen Spiel, in dem die Eisbären zahlreiche Chancen hatten.
Deutliche Worte fand Torhüter Sebastian Dahm am Sonntagabend bei Magenta Sport: «Das ist nicht gut genug. Gegen einen Gegner, der so gut im Powerplay spielt, müssen wir mehr Disziplin haben», sagte er. «Wir müssen aber auch besser in Unterzahl spielen. Es ist zu einfach, gegen uns Tore zu schießen.»
Tatsächlich ist das Penalty Killing neben der noch zu ineffizienten Chancenverwertung aktuell das größte Manko der Berliner. Seit Saisonbeginn überstanden sie nur knapp 67 Prozent aller Unterzahlsituationen schadlos. Das ist derzeit der drittschlechteste Wert aller DEL-Teams. Mit einem Mann weniger auf dem Eis kassierten die Eisbären bereits sieben Gegentore. So stehen sie trotz guter Ansätze im Angriffsspiel nach vier Spieltagen nur auf dem zehnten Tabellenplatz.
Bis zu den nächsten anspruchsvollen Aufgaben bleibt den Hauptstädtern nur wenig Zeit für Verbesserungen. Bereits am Donnerstag (19.30 Uhr) müssen sie beim Meister Adler Mannheim antreten. Am kommenden Sonntag (19.30 Uhr) wartet ein besonderer Test: Dann empfangen die Eisbären die Chicago Blackhawks aus der National Hockey League (NHL) in der Arena am Ostbahnhof.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 23. September 2019 12:55 Uhr

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