Heimschwäche geht weiter: Eisbären verlieren gegen ERC

Heimschwäche geht weiter: Eisbären verlieren gegen ERC

Die Eisbären Berlin haben die zweite Niederlage in Serie unter dem neuen Trainer Stéphane Richer kassiert.

Eisbären Berlin während eines Spiels

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Der Hauptstadtclub verlor am Sonntag (30. Dezember 2018) nach einem Leistungseinbruch im letzten Drittel mit 2:4 (1:1, 1:0, 0:3) gegen den ERC Ingolstadt. Damit ist der leichte Aufwärtstrend bei den Berlinern nach zwei Siegen rund um Weihnachten vorerst wieder gestoppt. Die Fans des siebenmaligen Meisters der Deutschen Eishockey Liga reagierten mit Pfiffen auf die sechste Heim-Niederlage in den vergangenen sieben Auftritten vor eigenem Publikum.
Die neuntplatzierten Eisbären jubelten früh, ein möglicher Treffer von Marcel Noebels zählte jedoch nicht, weil der Puck nach Ansicht der Unparteiischen nicht komplett hinter der Linie war. Stattdessen sorgte Ingolstadts Michael Collins nur wenig später für den ersten Rückschlag (11. Minute). Jamie MacQueen (17.) und Sean Backmann (22.) drehten die Partie für die Berliner. «Wir haben druckvoll gespielt, viele Scheiben zum Tor gebracht. Leider haben wir nur eins gemacht», resümierte Eisbären-Kapitän André Rankel bei Telekomsport nach nur einem Treffer im zweiten Drittel.
Im letzten Abschnitt verlor Berlin jedoch die Kontrolle über das Spiel. Brett Olson (51.) und der frühere Eisbären-Profi Darin Olver (56.) brachten die Gäste jeweils in Überzahl wieder in Führung. 45 Sekunden vor dem Ende sorgte erneut Collins für den Schlusspunkt. Mit drei Niederlagen aus fünf Spielen ist damit die Bilanz von Richer, der vorerst nach der Trennung von Clément Jodoin das Traineramt übernommen hat, zunächst negativ.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: 31. Dezember 2018