Eisbären unterliegen München erst im Penaltyschießen 3:4

Eisbären unterliegen München erst im Penaltyschießen 3:4

Nach zwei Siegen unter dem neuen Trainer Stéphane Richer in Düsseldorf und gegen Bremerhaven kassierten die Eisbären Berlin in München eine Niederlage nach Penaltyschießen. Der deutsche Vizemeister unterlag dem Titelträger EHC Red Bull München am Freitag vor 6142 Zuschauern in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) mit 3:4. Nach regulärer Spielzeit und der Nachspielzeit stand es in der Olympia-Eishalle 3:3 (0:1, 2:2, 1:0). Der frühere Nationalmannschaftskapitän Michael Wolf und Trevor Parkes blieben im Shootout nervenstark.

Ein Puck liegt auf dem Eis

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Ein Puck liegt auf dem Eis. Foto: Tobias Hase/Archiv

Die Gäste hatten einen starken Start erwischt und ein 2:0 gegen das Team ihres Ex-Trainers Don Jackson vorgelegt. Louis-Marc Aubry schoss nach 15 Minuten das 1:0 für die gut aufgelegten Eisbären. In Überzahl legte James Sheppard 12 Minuten später zum 2:0 nach. Andreas Eder gelang im zweiten Drittel der Anschluss (32.), aber Jamison MacQueen (36.) stellte den alten Abstand wieder her. Kurz vor dem letzten Seitenwechsel schoss Justin Shugg das zweite Tor für die Gastgeber, die zum großen Endspurt im letzten Drittel rüsteten.
Aber zunächst verteidigten die Berliner mit großem Einsatz ihre knappe Führung. Drei Minuten vor Spielende schaffte Trevor Parkes dann doch den Ausgleich, als Sean Backman auf der Strafbank saß. Danach überstanden die Gäste ein Unterzahlspiel und erreichten die Overtime. Im Penaltyschießen triumphierte der nervenstärkeren DEL-Tabellendritte.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 28. Dezember 2018 22:40 Uhr

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