Eisbären Berlin: Sieg in Köln gibt neue Zuversicht

Eisbären Berlin: Sieg in Köln gibt neue Zuversicht

Die Eisbären Berlin konnten nach dem überzeugenden 5:2 bei den Kölner Haien erst einmal aufatmen. «Wir haben diesmal über sechzig Minuten stark gespielt. Das hat uns gutgetan, auch für die Zukunft», sagte Angreifer Louis-Marc Aubry, der zwei Powerplay-Treffer zum Sieg beigesteuert hatte. So gehen die Berliner, die sich durch den Erfolg auf den achten Tabellenplatz der Deutschen Eishockey Liga (DEL) verbesserten, nun mit frischer Zuversicht ins Heimspiel gegen die Nürnberg Ice Tigers am Dienstag (19.30 Uhr).

Vor dem Sieg in Köln hatte bei den Eisbären noch Ratlosigkeit geherrscht: Drei Spiele in Folge hatten sie gegen Teams aus dem Tabellenkeller verloren und dabei vor allem im Angriff enttäuscht. Doch am Sonntag bewiesen die Berliner, dass sie ihre Lehren aus den jüngsten Niederlagen ziehen konnten: «Gegen Schwenningen am Freitag waren wir viel am Puck und haben oft geschossen, aber wir sind nicht wirklich in die hart umkämpfte Zone vor dem Tor gegangen. Dort muss man die Drecksarbeit machen, so gewinnt man Spiele», sagte Aubry.
Entscheidend für den Erfolg beim Tabellenfünften war zudem, dass die Eisbären im Powerplay zu alter Gefährlichkeit zurückfanden: Mit einem Mann mehr auf dem Eis feierten sie nicht nur die beiden frühen Tore von Aubry, sondern auch Frank Hördlers wichtigen Treffer zum 3:2. Gegen die Nürnberger, die nach einem schwachem Saisonstart nur auf dem zwölften Platz stehen, aber am Sonntag beim 8:3 in Schwenningen ihrerseits Selbstvertrauen tanken konnten, müssen die Berliner nun ihre Fortschritte bestätigen.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 17. Dezember 2018 11:00 Uhr

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