Richmond: «Sollten immer so spielen wie im Powerplay»

Richmond: «Sollten immer so spielen wie im Powerplay»

Im Powerplay verbessert, Ladehemmung im Spiel fünf gegen fünf: Das ist die Erkenntnis der Eisbären Berlin aus dem 1:3 gegen den ERC Ingolstadt. «In der vorigen Saison war das Problem, dass wir keine Tore in Überzahl geschossen haben. Jetzt tun wir uns schwer, bei fünf gegen fünf zu treffen», analysierte Nationalspieler Marcel Noebels nach der ersten Niederlage nach drei Siegen in Serie. Beim nächsten Champions-League-Spiel am Dienstag in Grodno, bei dem es um nichts mehr geht, können weiter nach Rezepten suchen, sich in der Offensive zu verbessern.

Danny Richmond

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Danny Richmond von den Eisbären in Aktion. Foto: Sophia Kembowski/Archiv

Der Vizemeister ist derzeit im Überzahlspiel das effizienteste aller Teams der Deutschen Eishockey Liga. Verteidiger Danny Richmond, der gegen Ingolstadt in Überzahl das einzige Tor der Berliner erzielte, forderte, auch dann auf die erfolgreiche Powerplay-Spielweise zu setzen, wenn der Gegner vollzählig auf dem Eis steht: «In Überzahl spielen wir den Puck viel schneller. Wir schießen, sobald sich die Möglichkeit ergibt. Ich glaube, das sollten wir auch bei fünf gegen fünf so machen», sagte er.
Der 34 Jahre alte US-Amerikaner hatte aber noch ein weiteres Manko entdeckt: «Wenn wir im Angriffsdrittel sind, bringt ein Spieler den Puck aufs Tor, aber die anderen vier stehen zu weit außen. Wenn wir konsequenter zum Tor gehen, werden wir mehr Treffer nach Abprallern erzielen.»
Für die Eisbären, die derzeit auf sieben Profis verzichten müssen, geht es am Dienstag (1800 Uhr) beim HC Neman Grodno in der Champions Hockey League weiter. «Es ist gut für uns, dass wir in einem Spiel, in dem es um nichts mehr geht, ein paar Sachen verbessern können», sagte Noebels. «Außerdem bekommen die jüngeren Spieler eine Chance».

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 15. Oktober 2018 10:40 Uhr

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