Eisbären-Trainer: «Wir wissen, wie wichtig das Spiel ist»

Eisbären-Trainer: «Wir wissen, wie wichtig das Spiel ist»

Die Eisbären Berlin stehen nach den beiden Auswärtsniederlagen in Straubing und Düsseldorf unter Zugzwang. Um den Anschluss an die Spitzengruppe der Deutschen Eishockey Liga (DEL) wieder herzustellen, benötigt der Tabellenzehnte am Freitag(19.30 Uhr) dringend einen Sieg beim Schlusslicht Schwenninger Wild Wings. «Wir wissen, wie wichtig das Spiel ist», sagte Trainer Clément Jodoin nach dem Training am Donnerstag. «Aber wir haben auch noch 45 Hauptrundenspiele vor uns, in denen wir viel besser spielen müssen, als wir es zuletzt getan haben.»

Clément Jodoin

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Clément Jodoin, Cheftrainer der Eisbären Berlin. Foto: Arne Immanuel Bänsch/Archiv

Dass die Eisbären weiterhin zahlreiche Verletzte zu beklagen haben, ist für Jodoin keine Ausrede: «Mir ist es egal, wie viele Spieler fehlen. Das ändert nichts daran, wie wir spielen müssen.» Immerhin kann der Trainer gegen Schwenningen einen Rückkehrer einsetzen: Torhüter Kevin Poulin hat seine Augeninfektion auskuriert und wird für Maximilian Franzreb in die Startaufstellung rücken.
In der Abwehr soll Maximilian Adam helfen, die Ausfälle von Frank Hördler, Jonas Müller und Kai Wissmann zu kompensieren. Der 20 Jahre alte Verteidiger hatte zuletzt beim Kooperationspartner Lausitzer Füchse in der zweiten Liga starke Leistungen gezeigt und wird nun sein Saisondebüt in der DEL feiern. «Er soll einfaches Eishockey spielen - nicht überall herumlaufen, sondern nur seine Position ausfüllen», sagte Jodoin.
«Nach den letzten Spielen in der DEL2 komme ich mit viel Selbstbewusstsein», sagte Adam. «Wir spielen in Weißwasser ein ähnliches System. Die größten Umstellungen sind sicherlich das Tempo und das körperliche Spiel»

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 4. Oktober 2018 14:20 Uhr

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