Eisbären-Trainer beklagt fehlende Konstanz und Intensität

Eisbären-Trainer beklagt fehlende Konstanz und Intensität

Die Aufholjagd der Eisbären Berlin in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) fand mit dem 3:5 bei den Straubing Tigers ein jähes Ende. Entsprechend unzufrieden war Trainer Clément Jodoin.

Florian Busch

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Eisbären-Angreifer Florian Busch

«Konstanz und Intensität» hätten der Mannschaft gefehlt, sagte er. Außerdem monierte der Coach die vielen Zeitstrafen, die sich seine Spieler geleistet hatten. Tatsächlich durften die Straubinger insgesamt sieben Mal in Überzahl spielen - und nutzten das zu drei letztlich entscheidenden Powerplay-Toren.
Anstatt weiter Boden auf die Spitze gutzumachen, rutschten die Berliner durch die erste Niederlage nach drei Siegen in Folge auf den zehnten Tabellenplatz ab. Ihr Rückstand auf den Spitzenreiter Düsseldorfer EG, bei dem die Eisbären am Dienstag (19.30 Uhr) antreten müssen, beträgt nun bereits sieben Punkte.
Auch Angreifer Florian Busch, der in Straubing früh zum zwischenzeitlichen 1:1 getroffen hatte und später für den angeschlagenen Kai Wissmann in der Abwehr aushelfen musste, räumte Fehler ein: «Wir haben nicht das offensivste Eishockey gespielt und viele Strafzeiten genommen. Die tun uns immer wieder weh - Strafzeiten sind das Schlimmste, was dir passieren kann.»
Der 33-Jährige konnte der Niederlage aber auch etwas Positives abgewinnen: «Am Schluss haben wir noch Charakter bewiesen und hätten fast den Ausgleich gemacht», sagte Busch zur Aufholjagd in den letzten Minuten, in denen die Berliner von 1:4 auf 3:4 herangekommen waren. Gegen Tabellenführer Düsseldorf müssten die Eisbären nun aber «disziplinierter spielen» und «blöde Strafen» vermeiden.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 1. Oktober 2018 12:01 Uhr

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