Eisbären-Trainer bittet nach Niederlagen um Geduld

Eisbären-Trainer bittet nach Niederlagen um Geduld

Die Bilanz der Eisbären Berlin nach dem Auftaktwochenende der Deutschen Eishockey Liga (DEL) liest sich denkbar schlecht: Nach zwei Niederlagen in den ersten zwei Spielen steht der Vizemeister mit null Punkten auf dem letzten Tabellenplatz. Cheftrainer Clément Jodoin mahnte nach dem 3:4 bei den Nürnberg Ice Tigers aber zur Ruhe: «Die Saison ist ein Marathon», sagte er am Sonntagabend. «Wir werden die Kurve bekommen, das ist nur eine Frage der Zeit.»

Clément Jodoin

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Clément Jodoin, Cheftrainer der Eisbären Berlin (Archiv)

Tatsächlich hatte sein Team ein schweres Auftaktprogramm: Mit Meister EHC Red Bull München, gegen den die Eisbären am Freitag eine 2:4-Heimniederlage kassiert hatten, und den Nürnbergern trafen die Berliner gleich auf zwei Mitfavoriten. Dabei zeigten die gute Ansätze: Trotz der Niederlagen spielten sie zeitweise ansehnliches Eishockey und erarbeiteten sich die Mehrzahl der Chancen.
Außerdem konnten sie jeweils einen 0:2-Rückstand aufholten. «Es war ein gutes Spiel und wir haben Charakter gezeigt», sagte Neuzugang Colin Smith nach der Niederlage in Nürnberg bei Telekom Sport. «Die Ergebnisse haben am Wochenende nicht gestimmt, aber es ist noch früh in der Saison und wir können aus den Spielen viel Positives mitnehmen.»
Doch die Schwächen, die auch bei den vier Niederlagen in der Champions Hockey League zutage getreten waren, gaben auch in der DEL den Ausschlag. In den entscheidenden Phasen schafften es die Berliner nicht, ihre Chancen zu nutzen. Außerdem hatten sie wie schon vergangene Saison Probleme im Über- und Unterzahlspiel.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: 17. September 2018