Russland-Trip Teil 2: Alba trifft auf Kasan

Russland-Trip Teil 2: Alba trifft auf Kasan

Noch am Abend ging es weiter auf der Stressreise. «Wir haben keine Zeit, uns zu erholen oder uns über die Niederlage zu ärgern», sagte Alba Berlins Sportdirektor Himar Ojeda. Mit 66:75 unterlag der Basketball-Bundesligist am Mittwoch bei Zenit St. Petersburg. Nur zwei Tage später trifft Alba an diesem Freitag auf den nächsten russischen Top-Club: Unics Kasan.

Alba-Sportdirektor Ojeda

© dpa

Himar Ojeda während einer Pressekonferenz.

Gegen Zenit St. Petersburg wäre mehr drin gewesen, wenn das junge Alba-Team am Ende kaltschnäuziger agiert hätte, als der Rückstand nur fünf Punkte betrug. «Wir haben uns in der zweiten Halbzeit gesteigert und waren die ganze Zeit im Spiel. Wir haben am Ende kleine Fehler gemacht, sonst wäre vielleicht mehr möglich gewesen», sagte Ojeda.
Natürlich fehle dem Team auch noch die Erfahrung, solche Spiele zu gewinnen. Die magere Ausbeute von 66 Punkten macht ihm keine Sorgen: «Ja, wir haben wenig gepunktet. Aber Zenit hat sehr gut verteidigt, wie immer bei Teams von Trainer Xavi Pascual. Das müssen wir anerkennen.»
Auch der Trip über fast 6000 Kilometer mit drei Spielen in fünf Tagen ist eine neue Erfahrung für einige der jungen Spieler. «Das gibt es viel Warterei am Flughafen, an der Passkontrolle, auf den Bus. Das ist ermüdend», erklärte Ojeda.
Der nächste Gegner Kasan hat sich indes Selbstbewusstsein geholt. Unics gewann sein Heimspiel gegen den bisherigen Tabellenführer Armani Mailand am Mittwoch überraschend mit 97:71. Für Kasan war es der vierte Sieg in den vergangenen fünf Spielen.
Ojeda: «Es ist vielleicht nicht der beste Moment, gegen Kasan zu spielen. Doch wir wollen unsere Chance suchen, dagegenhalten und uns weiter verbessern.» In Louis Olinde dürfte ein frischer Spieler ins Team zurückkehren, der gegen Zenit aussetzte. Von Kasan aus geht es danach nach Ulm zum Bundesliga-Spiel am Sonntag.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 18. November 2021 10:50 Uhr

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