Alba gegen Ludwigsburg: «Gradmesser für uns selbst»

Alba gegen Ludwigsburg: «Gradmesser für uns selbst»

Chefs und Spieler von Alba Berlin sehen den jüngste 99:79-Sieg in Würzburg als gelungene Generalprobe für das Spitzenspiel der Basketball-Bundesliga. Schon am Dienstag empfangen die zweitplatzierten Berliner den Tabellenführer MHP Riesen Ludwigsburg (19.00 Uhr/Magentasport und Sport1). «Das wird ein schwieriges und hartes Spiel. Und ein guter Gradmesser für uns selbst. Es wird interessant werden, auch wenn es nichts ändern wird», sagte Sportdirektor Himar Ojeda.

Himar Ojeda, Sportdirektor Alba Berlin

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Himar Ojeda, Sportdirektor Alba Berlin.

Sportlich kann Alba die Ludwigsburger nicht mehr vom ersten Platz verdrängen. Dennoch hat diese Partie eine Bedeutung für den weiteren Saisonverlauf. «Trotzdem ist das ja auch ein Check vor den Playoffs. Wie man zueinander steht und auf welchem Level man gerade gegenüber dem anderen Team ist», sagte Kapitän Niels Giffey.
In der vergangenen Saison gewann Alba die beiden Finalspiele gegen die Schwaben. Ojeda glaubt aber, dass sie seitdem stärker geworden sind. «Durch die Erfolge haben sie mehr Selbstbewusstsein», sagte der Spanier, der den Kontrahenten lobt: «Sie haben eine gute Balance in ihrem Spiel. Eine Mischung aus Aggressivität in der Defensive und guten Schützen in der Offensive. Wenn sie treffen, läuft es. Und das ist bei ihnen schon die ganze Saison so.»
Für beide Teams ist es die dritte Partie innerhalb von fünf Tagen. Das könnte Alba entgegen kommen, weil sie diesen Rhythmus aus dieser Saison gewohnt sind. Ludwigsburg hingegen nicht. Für Ojeda war dies bisher aber meist ein Vorteil für den Tabellenführer. «Sie mussten nur einmal in der Woche spielen und konnten sich immer gut vorbereiten», sagte er.
Deshalb war der Würzburg-Sieg am Sonntag auch wichtig für Albas Selbstbewusstsein. Und es war ein Fortschritt zum mühseligen Sieg am Freitag in Vechta. «Wir haben einen guten Job gemacht. Wir haben vor allem wieder besser unsere Würfe getroffen», sagte Ojeda.
Wichtig war für Alba auch, dass Topschütze Marcus Eriksson (21 Punkte) wieder seinen Wurfrhythmus fand. «Das können wir nicht immer kontrollieren. Aber es ist wichtig, dass er sich wohl fühlt und weiß, dass er trifft. Hoffentlich kann er dieses Level auch bis zum Ende der Playoffs halten», sagte der Sportdirektor.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 3. Mai 2021 10:41 Uhr

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