Zwischen Ulm und Oldenburg: Alba im Spielstress

Zwischen Ulm und Oldenburg: Alba im Spielstress

Bei Alba Berlin war Sportdirektor Himar Ojeda nach dem 84:76-Kraftakt in Ulm selbst ein wenig verwundert, woher seine Mannschaft die Kraft genommen hatte. Denn es war bereits die fünfte Partie in nur zehn Tagen - davon die letzten drei auswärts. «Diese Mannschaft hat Stolz. Und der Wille, sie zu schlagen, war groß. Und so hat das Team noch einmal die Restenergie gefunden», sagte Ojeda.

Himar Ojeda

© dpa

Himar Ojeda, Sportdirektor Alba Berlin, bei einer Pressekonferenz.

Die hohe Belastung beschäftigt den Spanier. «Dieser Spielrhythmus ist schon besorgniserregend, weil wir so unsere Intensität verlieren», sagte er. In Ulm fand Alba am Sonntag diese in der ersten Halbzeit kaum, in der zweiten aber doch noch. Das ist für Ojeda nicht immer wiederholbar. «Das Team wird es immer probieren. Aber manchmal kann es eben auch Tage geben, an dem keine Energie mehr da ist», sagte er.
Denn zu der körperlichen Belastung kommt noch die mentale Herausforderung. «Es ist nicht so einfach in jedem Spiel den Fokus auf die wichtigen Dinge zu legen», sagte der Sportdirektor.
Und schon am Dienstag ist Alba im Verfolgerduell der Basketball-Bundesliga daheim gegen die EWE Baskets Oldenburg (19.00 Uhr/Magentasport) erneut gefordert. «Wir können also gar nicht lange darüber nachdenken und müssen schauen, wie wir dort bei der Intensität mithalten können», meinte Ojeda.
Zeit für die Vorbereitung bleibt kaum. Am Montag brach das Team zu früher Morgenstunde zur Rückreise über München nach Berlin auf. Dann war Alba genau eine Woche auf Reisen. Bei der Ankunft in Berlin folgte der Corona-Test, am Nachmittag dann ein kurzes Abschlusstraining. Unter diesen Bedingungen erwartet Ojeda gegen Oldenburg wieder einen schweren Gang. «Das wird wieder ein sehr schwieriges Spiel und wir werden wieder unser Bestes geben müssen.»

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 8. März 2021 11:02 Uhr

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