Keine Pause für Alba Berlin: «Programm ist mörderisch»

Keine Pause für Alba Berlin: «Programm ist mörderisch»

Der deutsche Basketball-Meister Alba Berlin hat weiter mit dem straffen Programm zu kämpfen. Einfache Spiele gibt es für die Hauptstädter bei der hohen Belastung nicht mehr. Selbst beim mühseligen 86:70-Erfolg gegen den Bundesliga-Vorletzten Rasta Vechta am Sonntag musste das Team lange zittern. «Dieses Programm ist mörderisch. Einige sind richtig platt», sagte Manager Marco Baldi.

Ein Ball liegt vor Spielbeginn auf dem Feld

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Ein Ball liegt vor Spielbeginn auf dem Feld.

Seit Wochen müssen die Berliner immer drei Partien pro Woche absolvieren. Da stößt das Team physisch an die Grenzen. Für Baldi sind auch die Nachwirkungen der Corona-Infektionen einiger Spieler Ende Oktober dafür mitverantwortlich. «Manche waren halt richtig krank, manche weniger. Das ist jetzt deutlich sichtbar. Der eine steckte es besser weg, andere sind völlig weg», sagte Baldi.
Und auch mental sei das Programm eine Belastung. «Der andere Teil ist, wie du die Konzentration sammelst und hochhältst», sagte Baldi. Aber auch dieses Mal bleibt nur wenig Zeit. Schon am Dienstag (20.30 Uhr/Magentasport) muss Alba bei der BG Göttingen antreten. «Und die finden sich gerade wieder, das wird wieder hart», warnte Baldi. Zudem gingen die letzten beiden Auswärtsspiele dort verloren. «Und das haben wir nicht vergessen», sagte Guard Jonas Mattiseck.
Zumindest muss Alba in dieser Woche nicht durch Europa touren. Am Freitag folgt noch das Euroleague-Spiel bei Bayern München. «Es ist natürlich gut, nicht so weit reisen zu müssen. Vielleicht gibt das uns mehr Regeneration und mehr Energie für die Spiele», sagte Mattisseck. Denn der Fokus gilt klar der heimischen Liga. «Wir wissen, wie wichtig die Liga für uns ist», sagte der Berliner.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 1. Februar 2021 11:10 Uhr

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