Thiemann zu Geisterspielen: «Macht nicht so viel Spaß»

Thiemann zu Geisterspielen: «Macht nicht so viel Spaß»

Basketball-Nationalspieler Johannes Thiemann von Alba Berlin hat sich in der Corona-Krise noch immer nicht an Geisterspiele ohne Fans in der Halle gewöhnt. «Das fehlt total, jedes Spiel fühlt sich wie ein Trainingsspiel an. Die Atmosphäre ist eine ganz andere», sagte der Profi des deutschen Meisters der «Märkischen Allgemeinen Zeitung» (Dienstag): «Da wird einem erstmal bewusst, wie viel die Fans eigentlich ausmachen, wie viel Feuer da von außen kommt, gerade zu Hause. Aktuell macht das nicht so viel Spaß.» Es sei «ein anderes Spiel, weil die Energie der Fans fehlt».

Johannes Thiemann

© dpa

Johannes Thiemann hält den Ball bereit zum Freiwurf.

Gleichwohl ist sich der 26-Jährige aber bewusst, welche Privilegien Profisportler derzeit haben. Immerhin dürfen sie trotz der Pandemie im Gegensatz zu vielen anderen ihrem Beruf nachgehen. «Manchmal vergisst man das ein bisschen, weil man in diesem abgeschotteten Raum ist. Mein Leben würde ohne Corona ja gar nicht so anders aussehen: Wir spielen, dann trainieren wir einen Tag, dann spielen wir wieder zwischen den Reisen», sagte Thiemann. Bei dem eng getakteten Spielplan würde auch «ohne Corona nicht viel Zeit bleiben, mal in eine Bar zu gehen oder sich mit Freunden zu treffen».

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 22. Dezember 2020 09:36 Uhr

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