Alba startet nächsten Spielemarathon: «Sind daran gewöhnt»

Alba startet nächsten Spielemarathon: «Sind daran gewöhnt»

Alba Berlin kann nach dem hart erkämpften 82:70-Erfolg gegen Bamberg nur kurz durchschnaufen. Schon am Montag reiste das Team nach Serbien, wo es am Dienstag in der Euroleague gegen Roter Stern Belgrad geht (19.00 Uhr/Magentasport). «Deshalb ist momentan jedes Spiel für uns schwierig», sagte Trainer Aito Garcia Reneses. Die Erwartungen bleiben deshalb zurückhaltend. «Wir hoffen, dass wir das Spiel eng gestalten können und vielleicht auch was mitnehmen können», sagte Guard Jonas Mattisseck.

Aito Garcia Reneses

© dpa

Trainer Aito Garcia Reneses beobachtet das Spiel.

Denn das Heimspiel gegen Bamberg am Sonntag war nur der Auftakt einer Woche mit vier Spielen. Ein hartes und kräftezehrendes Programm. Für Alba aber mittlerweile Alltag. «Ich weiß nicht, wann ich die letzte nicht üble Woche hatte», gestand Mattisseck. Nationalspieler Johannes Thiemann versucht es locker zu nehmen. «Wir sind daran gewöhnt, wir kriegen das hin», sagte er.
Trotz der Strapazen hat sich Alba mit diesem Rhythmus mittlerweile arrangiert. «Wir haben nach der Corona-Quarantäne unsere Teamchemie gefunden und haben uns wieder sehr gut eingespielt», sagte Mattisseck. Von den letzten fünf Spielen wurden vier gewonnen. Trotz begrenzter Ressourcen an Energie und Spielern findet der deutsche Meister momentan einen Weg, erfolgreich durch die harten Wochen zu kommen. «Wir fühlen uns gut, auch wenn es sehr anstrengend ist», ergänzte Mattisseck.
Jeder Sieg ist deshalb wichtig. So bleibt Alba mit dem Erfolg gegen Bamberg in der Spitzengruppe der Basketball-Bundesliga. «Die Meisterschaft wird zwar erst in den Playoffs entschieden, aber dafür müssen wir uns ja erst qualifizieren - und das mit der bestmöglichsten Platzierung. Daher zählt in der Liga jeder Sieg für uns», sagte Aito.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 14. Dezember 2020 11:01 Uhr

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