Müdes Alba Berlin zittert sich zum Sieg in Bayreuth

Müdes Alba Berlin zittert sich zum Sieg in Bayreuth

Alba Berlin bleibt in der Basketball-Bundesliga weiter ungeschlagen. Am Sonntag siegten die Berliner trotz einer sehr müden Vorstellung bei medi Bayreuth mit 71:69 (43:35). Für den deutschen Meister war es bereits das vierte Spiel in zehn Tagen. Beste Berliner Werfer waren Kapitän Niels Giffey (15 Punkte) und Johannes Thiemann (14).

Trainer Aito Garcia Reneses musste erneut auf Center Ben Lammers verzichten, der mit einer Bänderverletzung länger ausfallen wird. Zudem fehlten ebenfalls verletzt Simone Fontecchio und Marcus Eriksson. Sein Team fand dennoch gut ins Spiel und übernahm sofort die Führung. Nach gut fünf Minuten führten die Berliner schon zweistellig (14:4).
Wegen der hohen Belastung der letzten Wochen wechselte Aito schon frühzeitig durch. Es änderte aber nichts daran, dass sich immer mehr Unkonzentriertheiten ins Spiel schlichen. So ging auch die Wurfquote herunter. Dennoch blieb Alba weiter in Führung, weil sich auch die Gastgeber zu viele Fehler erlaubten. Mit einem Buzzerbeater jenseits der Drei-Punkte-Linie sorgte Jonas Mattiseck für eine Acht-Punkte-Führung zur Pause.
Nach dem Seitenwechsel kam Bayreuth immer näher heran. Alba leistete sich nun viele Fehlwürfe. Die Gäste taten sich immer schwerer gute Wurfpositionen zu kreieren. Die Müdigkeit wurde immer sichtbarer. Drei Minuten vor dem Ende glichen die Franken zum 69:69 aus. Es blieb bis zum Ende eng. 6,9 Sekunden vor dem Ende sorgte Louis Olinde mit seinem Korb für die Entscheidung. Den letzten Wurf vergab Bayreuth.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Sonntag, 6. Dezember 2020 19:51 Uhr

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