Alba-Mühe mit Spiele-Marathon

Alba-Mühe mit Spiele-Marathon

Der derzeitige Dauer-Kraftakt hinterlässt auch bei Alba Berlin Spuren. «Am Ende ist die positive Nachricht, dass wir gewonnen haben. Das war sehr wichtig», sagte Sportdirektor Himar Ojeda nach dem 98:86-Erfolg der Hauptstädter in der Basketball-Bundesliga auswärts gegen die EWE Baskets Oldenburg am Sonntag. Fast hätten die Berliner in der Partie einen komfortablen 20-Punkte-Vorsprung verspielt. Aber mit viel Kampfeswillen retteten sie den Sieg.

Himar Ojeda

© dpa

Himar Ojeda spricht.

Die 17-tägige Coronapause und das Programm mit vier Spiele in acht Tagen steckte den Berlinern in den Kochen. «Wir hatten ja kaum Zeit zu trainieren, spielen jeden zweiten oder dritten Tag», sagte Marcus Eriksson.
Und es geht so weiter. Ab Mittwoch folgen drei Spiele in fünf Tagen. Den Auftakt macht das Euroleague-Heimspiel gegen die Franzosen von Asvel Villeurbanne (20.00 Uhr/Magentasport).
Alba muss mit den Kräften haushalten. Wie in den vergangenen drei Partien präsentierten sich die Berliner in Oldenburg zunächst in starker Verfassung. «Der erste Teil des Spiels zeigte, was mit dieser Mannschaft möglich ist, wenn sie voll fokussiert ist und die Dinge gut umsetzt», sagte Ojeda.
Nach der Pause schwanden die Kräfte. «Aber wir sind trotzdem im Spiel geblieben. Das ist ja auch ein Lernprozess. Und diese Tatsache sollte uns auch für die nächsten Spiel helfen», sagte der Spanier.
In Eriksson stach ein Berliner in Oldenburg besonders heraus. Der schwedische Flügelspieler war mit 19 Punkten erfolgreichster Werfer seines Teams. Insgesamt setzte er nur einen seiner acht Versuche neben den Korb. «Er ist der beste Schütze, dem ich je begegnet bin», sagte Ojeda. Dabei hatte sich Eriksson in den vergangenen Tagen gar nicht gut gefühlt. «Aber er hat eindrucksvoll gezeigt, was er für ein guter Werfer ist», sagte der Sportdirektor.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 16. November 2020 11:19 Uhr

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