Alba stärkt Selbstbewusstsein: «Kleine Fortschritte gemacht»

Alba stärkt Selbstbewusstsein: «Kleine Fortschritte gemacht»

Schritt für Schritt kämpft sich Basketball-Bundesligist Alba Berlin nach seiner 17-tägigen Corona-Zwangspause wieder zurück.

Alba-Sportdirektor Himar Ojeda

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Himar Ojeda, Sportdirektor Alba Berlin, bei einer Pressekonferenz.

«Das war ein wichtiger Erfolg, besonders für das Selbstbewusstsein», sagte Sportdirektor Himar Ojeda nach dem 90:82-Pokalerfolg am Dienstag (10. November 2020) bei den Telekom Baskets Bonn. Es war der zweite Sieg in Serie nach der Unterbrechung und ein weiterer Schritt Richtung Normalität.
Lange Zeit zum Freuen bleibt aber nicht. Das Team reist aus dem Rheinland direkt weiter, um am Donnerstag in der Euroleague bei Olympiakos Piräus (20.00 Uhr/Magentasport) anzutreten. Insofern schauen sie beim deutschen Meister aktuell nur von Spiel zu Spiel und hoffen auf eine stetige Besserung der Situation. «Wir haben zuletzt einige kleine Fortschritte gemacht. Auch gegen Bonn gab es wieder positive Dinge zu sehen», sagte der Sportdirektor. Aber er warnte auch: «Wir haben noch viel Arbeit vor uns und es wird lange dauern, bis wir unsere beste Form haben werden.»
Zumindest konnte Alba nun seine ersten beiden Spiele auf nationalem Parkett gewinnen. Beim Bundesliga-Erfolg am Sonntag gegen Frankfurt reichte den Berlinern eine starke erste Hälfte. Gegen Bonn waren sie schon mehr gefordert. «Jetzt haben wir auch 40 Minuten lang gespielt und hintenraus haben wir den Fokus und die Energie gefunden», sagte Spielmacher Maodo Lo bei MagentaSport.
Und mit dem Erfolg in Bonn wahrte Alba auch im BBL-Pokal seine Chance auf die Titelverteidigung. Mit weiteren Siegen gegen die EWE Baskets Oldenburg und die Basketball Löwen Braunschweig könnte das Halbfinale perfekt gemacht werden. Von Titeln wollen die Berliner momentan allerdings nichts hören. «Darüber dürfen wir in der jetzigen Situation gar nicht nachdenken», forderte Ojeda. Denn zu sehr hat die Corona-Pause den Spielrhythmus der Berliner gebrochen. «Es ist einfach nicht möglich, mit hoher Intensität zu spielen, wenn man kaum Zeit zum Training hat», klagte deshalb Trainer Aito Garcia Reneses.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 11. November 2020 11:01 Uhr

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