Trotz Lockdowns: Albas Euroleague-Start in Israel gesichert

Trotz Lockdowns: Albas Euroleague-Start in Israel gesichert

Der deutsche Basketball-Meister Alba Berlin kann trotz eines Lockdowns in Israel mit dem Start in die neue Euroleague-Saison bei Maccabi Tel Aviv planen. «Alba wird trotz des Lockdowns nach Israel reisen und dort spielen. Dies ist aber nur möglich, weil Maccabi es geschafft hat, bei der Regierung eine solche Ausnahmeregelung für internationale Sportwettbewerbe zu erwirken. Die macht es Alba möglich, problemlos einzureisen», sagte Jordi Bertomeu, Präsident und Geschäftsführer der Euroleague, der «Berliner Zeitung» (Samstag).

Basketballspieler gehen zum Rebound

© dpa

Basketballspieler gehen zum Rebound.

Für den 61-Jährigen stellt sich die Aufgabe, allen an der Euroleague teilnehmenden Vereinen solche Ausnahmeregelungen zu verschaffen, damit die Saison gespielt werden kann: «Unsere Clubs außerhalb der EU haben alle bereits Ausnahmeregelungen von ihren Regierungen bekommen. Sie können problemlos aus- und einreisen, und auch ihre Gegner dürfen ohne Quarantäne ins Land», sagte der Präsident. In den EU-Ländern sei die Lage jeweils unterschiedlich, in Deutschland gäbe es «hingegen noch Probleme.»
In dem bereits seit Jahren bestehenden Bestreben, Alba mit einer A-Lizenz eine dauerhafte Teilnahme an der europäischen Königsklasse zu garantieren, sieht sich Bertomeu auf einem guten Weg. «Es ist bekannt, dass wir vor einigen Jahren einige Länder als für uns interessante Märkte identifiziert haben. Deutschland ist eines davon und Alba erfüllt all unsere Standards: ein großer Markt, eine gute Struktur, viel Tradition und eine spektakuläre Arena», sagt Bertomeu, der sich mit Alba-Chef Axel Schweitzer und Geschäftsführer Marco Baldi im regelmäßigen Austausch befindet. «Es gibt zwar keinen genauen Zeitplan, und sowohl Alba als auch wir müssen hierfür noch ein bisschen was tun, aber wir sind auf einem sehr guten Weg.»

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Samstag, 26. September 2020 11:09 Uhr

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