Alba-Manager will keine Untergangsszenarien

Alba-Manager will keine Untergangsszenarien

Die Aussetzung des Spielbetriebs in der Basketball-Bundesliga wegen der Coronavirus-Pandemie bringt auch für Alba Berlin viele Probleme. Doch Manager Marco Baldi rät zu einer gesamtgesellschaftlichen Einordnung der Sorgen des Profisports. «Wir befinden uns in einer Situation mit vielen Unklarheiten. Die Lage ist ernst, auch für Alba Berlin, aber ich neige nicht dazu Untergangsszenarien zu designen - sondern: Ärmel hochkrempeln und loslegen», erklärte Baldi in einem Interview mit dem «Tagesspiegel».

Marco Baldi, Geschäftsführer von Alba Berlin, verfolgt das Spiel

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Marco Baldi, Geschäftsführer von Alba Berlin, beobachtet das Spielgeschehen.

Auf einer außerordentlichen Versammlung der Clubs in Stuttgart hatten die Verantwortlichen einstimmig für eine Unterbrechung der Saison gestimmt. «Das ist eine haarige Situation, in der man nur so vernünftig wie möglich entscheiden kann - und ich glaube, das haben wir getan», sagte Baldi, der seit über 30 Jahren als Geschäftsführer bei Alba den Kurs des Vereins bestimmt. «Die Dinge ändern sich stündlich, da ist eine riesige Dynamik in dem ganzen Prozess. Insofern war das zu dem Zeitpunkt das mit Abstand Beste, was wir entscheiden konnten: Weil es die besonderen Umstände berücksichtigt und uns Zeit gibt, an verschiedenen Szenarien zu arbeiten.»
Während einige seiner Managerkollegen schon vor der Sitzung öffentlich auf die existenzbedrohende Situation hingewiesen hatten, hält sich Baldi zurück. «Das kann man natürlich auch machen. Ich finde, gerade jetzt ist ein Moment, in der man die Gesellschaft als Ganzes betrachten und öffentlich durchaus auch eine gewisse Zurückhaltung hinsichtlich des Gebrauchs von Superlativen üben sollte», sagte der Alba-Manager.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 13. März 2020 20:36 Uhr

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