«Prekäre Situation»: Thiemann-Verletzung trübt Alba-Sieg

«Prekäre Situation»: Thiemann-Verletzung trübt Alba-Sieg

Basketball-Bundesligist Alba Berlin muss auf einen weiteren Leistungsträger verzichten. Nationalspieler Johannes Thiemann zog sich beim 93:80-Heimsieg in der Euroleague gegen Roter Stern Belgrad am Dienstag eine Gehirnerschütterung zu. Außerdem brach bei Thiemann ein Schneidezahn ab, wie der Club am Mittwoch mitteilte. Er «fällt bis auf Weiteres aus», hieß es. «Das ist eine durchaus prekäre Situation. Bei der Dichte der Spiele ist das wirklich ein Problem. Es geht nur noch ums Überstehen», sagte Manager Marco Baldi.

Marco Baldi

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Albas Geschäftsführer Marco Baldi spricht im Interview.

Thiemann wurde nach zwei heftigen Zusammenstößen bereits Ende des dritten Viertels in eine Klinik gebracht. Er fällt damit auch für das nächste Spiel am Donnerstag (20.00 Uhr) gegen Olympiakos Piräus aus. Nach Peyton Siva, Tyler Cavanaugh und Stefan Peno ist es der vierte Ausfall. «Man verliert langsam den Überblick. Wir können das auf Dauer nicht kompensieren. Die Energie ist endlich», sagte Baldi.
Ein junger Spieler könnte aufrücken. Doch Malte Delow ist ebenfalls verletzt und Kresimir Nikic kommt gerade erst nach einer Verletzungspause zurück. «Es können ja mehrere auf dieser Position spielen, wir können das nur zusammen kompensieren», sagte Luke Sikma, der das Team gegen Belgrad zum Sieg führte. Dafür gab es auch ein Extra-Lob von Baldi: «Er war in allen Ecken des Feldes überall beteiligt. Das war eine sehr gute Leistung.»
Mit jetzt drei Siegen in neun Spielen der Königsklasse sieht Baldi sein Team «voll im Soll». Mit der immer dünner werdenden Personaldecke wird es gegen Piräus aber schwer. Sikma will das aber nicht als Ausrede gelten lassen: «Andere haben auch Verletzte.»

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 20. November 2019 12:01 Uhr

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