Berlin Volleys und Füchse halten an Cheerleader-Team fest

Berlin Volleys und Füchse halten an Cheerleader-Team fest

Der deutsche Volleyball-Meister Berlin Volleys wird auch in der neuen Saison nicht auf den Einsatz von Cheerleadern verzichten. «Das Berlin Dance Team wird es weiter geben, so lange sich die Cheerleaderinnen wertgeschätzt und gut fühlen», sagte Volleys-Geschäftsführer Kaweh Niroomand am Freitag. Zuvor hatte Basketball-Bundesligist Alba Berlin erklärt, künftig auf den Einsatz von Cheerleaderinnen zu verzichten.

Cheerleader

© dpa

Cheerleader tanzen in einer Spielpause. Foto: Rainer Jensen/Archivbild

Auch bei den Volleys habe man die Einsätze des Berlin Dance Team bewusst heruntergefahren, «um den Fokus auf den Sport zu lenken», erklärte Niroomand. Ganz verzichten möchte man aber nicht. Der 66-Jährige sieht den Auftritt der Truppe als Bereicherung an: «Das Berlin Dance Team erbringt große sportliche Leistungen und erhält bei uns eine angemessene Bühne dafür.»
Auch Handball-Bundesligist Füchse Berlin hält am Team Dance Deluxe vom TSV Rudow fest. «Wir freuen uns, dass wir den Cheerdancerinnen von Dance Deluxe mit unseren Fans eine tolle Plattform bieten können. Für uns ist Cheerdance ein ernsthafter und ernstzunehmender Sport», teilte Füchse-Manager Bob Hanning in einer Pressemitteilung des Vereins mit, «die Damen nehmen an Welt- und Europameisterschaften teil und haben hier bei den Füchsen die Möglichkeit, sich darauf vorzubereiten und ihre Choreografien zu üben.»
Die Entscheidung von Alba hat aber auch die Verantwortlichen der Füchse sowie die Macher der Cheerdance-Gruppe zusammengebracht. «Wir haben nach der Debatte direkt mit den Verantwortlichen vom TSV Rudow gesprochen, und auch sie versicherten uns, wie wertvoll die Zusammenarbeit ist», sagte Hanning.
Die Trainerinnen der Cheerdancerinnen, Maxi Biedenweg und Maria Hänel, freuen sich über die gebotene Plattform in der Schmeling-Halle: «Wir können im Fuchsbau unsere Qualität unter Beweis stellen. Wir trainieren dreimal die Woche, und daher kann man unser Treiben als professionellen Sport und nicht als Unterhaltungsprogramm bezeichnen.»

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 27. September 2019 18:40 Uhr

Weitere Nachrichten zu Alba Berlin