Alba vor schwieriger Saison

Alba vor schwieriger Saison

Basketball-Bundesligist Alba Berlin will auch in der kommenden Saison um Titel mitspielen. «In der Liga und im Pokal wollen wir bis zum Ende dabei sein», sagte Sportdirektor Himar Ojeda am Mittwoch. Die Berliner stehen aber mit der Teilnahme an der Euroleague vor einer schwierigen Saison. «Das wird eine große Herausforderung und anders als in den letzten zwei Jahren», betonte Ojeda.

Sportdirektor Himar Ojeda

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Sportdirektor Himar Ojeda.

Alleine in der Bundesliga und Euroleague stehen für ALBA mindestens 66 Spiele auf dem Programm, dazu kommen noch mögliche Playoff-Begegnungen und Auftritte im deutschen Pokal. «Das heißt viel reisen und weniger Zeit zum Training», sagte Ojeda. Für Aufsichtsrat Axel Schweitzer werden die Spiele in der Euroleague «echte Highlights, die wir genießen wollen». Deshalb sei es auch das Ziel, sich in der stärkten europäischen Liga dauerhaft zu etablieren.
Um in der Euroleague mithalten zu können, wurde der Spieleretat um ein Fünftel erhöht. «Damit konnten wir die Spieler halten, die wir halten wollten. Und so auch längerfristige Verträge abschließen», sagte Schweitzer. Ein Titel ist zwar weiter kein Muss, die Sehnsucht ist aber groß. In den vergangenen fünf Jahren stand ALBA in fünf Finalspielen ­ und verlor alle fünf. «Natürlich ist das frustrierend», sagte Ojeda. Und trotzdem will ALBA an seinem Modell, auch auf junge Spieler mit Potenzial zu setzen, festhalten. «Wir wollen etwas Dauerhaftes schaffen», sagte Schweitzer. Titel sind zwar wichtig, «aber nicht das ultimative Ziel», ergänzte Ojeda.
Alba Berlin gegen den Straßburg IG
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 18. September 2019 13:11 Uhr

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