Alba glaubt weiter an die Meisterschaft

Alba glaubt weiter an die Meisterschaft

Nach der zweiten Finalpleite gegen den FC Bayern wird es für Alba Berlin vor dem dritten Spiel eng, doch von Resignation wollten die Basketballer nichts wissen.

ALBA Berlin - FC Bayern München

© dpa

ALBAs Franz Wagner (l) führt gegen Stefan Jovic aus München um den Ball beim Spiel gegen Bayern.

Die Enttäuschung bei ALBA Berlin war zwar groß, doch von Resignation wollten die Basketballer aus der Hauptstadt nach der zweiten Final-Niederlage nichts wissen. «Die Serie ist noch nicht vorbei», sagte Kapitän Niels Giffey nach dem 77:82 am Mittwochabend gegen den FC Bayern München. Im Bundesliga-Endspiel liegt ALBA gegen den Titelverteidiger mit 0:2 hinten und steht unter Druck.
Im dritten Vergleich am Sonntag (18.00 Uhr/Magenta Sport) in München müssen die Berliner von Trainer Aito Garcia Reneses gewinnen, sonst ist der Traum von der ersten Meisterschaft seit 2008 schon frühzeitig beendet. «Jetzt brauchen wir zumindest nicht mehr viel nachdenken», sagte Guard Martin Hermannsson. Denn im Grunde habe sein Team jetzt nichts mehr zu verlieren. «Vielleicht ist es ganz gut, dass jetzt ein bisschen Druck weg sein kann», sagte Giffey.
Mut zugesprochen bekam ALBA von NBA-Profi Dennis Schröder, der das hitzige Duell von der VIP-Tribüne verfolgte. «Wenn sie da mit Selbstbewusstsein rangehen, können sie erstmal ein Spiel holen. Sie müssen jetzt von Spiel zu Spiel denken», sagte Aufbauspieler Schröder von den Oklahoma City Thunder.
ALBA leistete sich wie schon im ersten Aufeinandertreffen zu viele Fehler und wurde wieder bestraft. «Sie hatten gegen uns immer eine Antwort. Und am Ende haben sie uns geschockt», sagte Sportdirektor Himar Ojeda. Zu viele Leistungsträger konnten bisher noch nicht ihr Maximum abrufen. «An unseren besten Basketball sind wir in dieser Serie noch gar nicht herangekommen», sagte Giffey.
Eine Schiedsrichterdiskussion wie nach dem Aufschrei im ersten Spiel wollten die Gastgeber aber nicht anzetteln. «Es wird immer Diskussionen geben, gerade, wenn du als Verlierer vom Platz gehst», sagte Giffey, fügte aber sofort hinzu: «Am Ende haben wir ja selbst die Chance, das Spiel so zu gestalten, wie wir es wollen.»
Mut für dieses echte Endspiel zieht der achtmalige Meister aus dem Comeback in der Schlussphase am Mittwoch. «Wir haben am Ende Charakter gezeigt und uns am Ende nicht überrollen lassen», sagte Hermannsson. Mit zwölf Punkten waren die Bayern schon davongezogen, aber ALBA kam wieder zurück. Wesentlich daran beteiligt war Youngster Franz Wagner. 13 Sekunden vor dem Ende brachte de 17-Jährige mit einem Drei-Punkt-Wurf sein Team wieder auf einen Zähler heran. Insgesamt war er mit 14 Punkten zudem bester Schütze seines Teams.
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Freuen konnte er sich trotzdem nicht. «So richtig bringt es mir nichts», sagte der jüngere Bruder von NBA-Profi Moritz Wagner (Los Angeles Lakers). Lob gab es aber trotzdem. «Für ihn war es ein nächster Schritt in seiner Entwicklung», sagte Ojeda. Und «deshalb wollen wir ihn auch überzeugen, bei uns zu bleiben», fügte er hinzu.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 20. Juni 2019 11:59 Uhr

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