ALBA muss nach Jena-Sieg Kräfte sammeln: «Mental müde»

ALBA muss nach Jena-Sieg Kräfte sammeln: «Mental müde»

Das harte Programm mit vielen Spielen innerhalb kurzer Zeit zehrt an den Kräften von Basketball-Bundesligist ALBA Berlin. «Wir sind nicht nur physisch, sondern auch mental müde», sagte Trainer Aito Garcia Reneses nach dem 81:77-Zittersieg am Dienstag bei Science City Jena. Sportdirektor Himar Ojeda klagte anschließend: «Ohne Training können wir nicht gut spielen. Und im Moment können wir kaum trainieren.»

ALBAs Cheftrainer Aito Garcia Reneses gestikuliert

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ALBAs Cheftrainer Aito Garcia Reneses gestikuliert während eines Spiels. Foto: Monika Skolimowska/Archivbild

ALBA fehlte die Frische, die Jena hatte. «Sie haben viel Energie auf das Parkett gebracht und uns nach einem Marathon zahlreicher Spiele innerhalb weniger Tage vor einige Probleme gestellt», sagte Aito. Trotzdem setzten sich die Hauptstädter gegen den vom Abstieg bedrohten Club aus Thüringen durch. Nur zwei Tage nach der Pleite gegen den FC Bayern mangelte es merklich an Energie. «Dadurch fehlte uns die Leichtigkeit», fügte Ojeda hinzu.
Zumindest mussten die Berliner im Kampf um eine gute Playoff-Platzierung nicht erneut einen Rückschlag einstecken. Die dritte Pleite in Serie konnte verhindert werden. «Wir kämpfen weiter um den dritten Platz. Das ist unsere Mission in den nächsten Wochen», sagte Nationalspieler Joshiko Saibou an. Bis zu dem nächsten Spiel am Sonntag gegen Würzburg (15.00 Uhr) bleiben nun vier Tage Zeit.
Diese kurze Pause erfreut besonders Aito. «Wir haben jetzt erst einmal seit langer Zeit wieder drei Tage am Stück, in denen wir trainieren können, ohne spielen zu müssen», sagte der Spanier. Die Tage werden aber vor allem auch helfen, wieder Kräfte zu sammeln. «Momentan bringt uns jeder Tag ohne Reisen oder Spielen weiter», sagte Ojeda.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 1. Mai 2019 11:30 Uhr

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