Alba sehnt Pause herbei

Alba sehnt Pause herbei

Im Prestigeduell gegen Bayern München bricht Alba in der Schlussphase ein. Der Spielemarathon hinterlässt immer mehr Spuren. Bis zu einer Pause wird es aber noch dauern.

Aito Garcia Reneses

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ALBAs Cheftrainer Aito Garcia Reneses beim Spiel gegen den FC Bayern München.

Die Enttäuschung bei ALBA Berlin hielt sich in Grenzen. Bei der 75:85-Niederlage im Bundesliga-Prestigeduell mit den Basketballern des FC Bayern machte sich die große Belastung des Hauptstadtclubs bemerkbar. «Jeder hat gesehen, dass uns am Ende die Luft ausgegangen ist», sagte Manager Marco Baldi am Sonntagabend.
Wie schon am Donnerstag in Bayreuth fehlte ALBA auch in der Schlussphase gegen die Bayern die nötige Aggressivität. «Vorher konnten wir uns noch dagegen wehren, aber im letzten Viertel ist uns dann die Kraft ausgegangen», befand Baldi. Nach sechs Spielen in den vergangenen 14 Tagen sind die Berliner sichtlich angeschlagen. «Für uns ist es momentan unmöglich, unsere beste Leistung abzuliefern», sagte Trainer Aito Garcia Reneses zu dem Mammutprogramm.
So ließ sich die zweite Niederlage gegen den deutschen Meister in dieser Saison leicht erklären. Routiniert spielten die Bayern den Sieg nach Hause. «Bei ihnen ging es rauf und bei uns runter», sagte Forward Luke Sikma zur Schlussphase.
ALBA sehnt sich deshalb nach einer Pause. Die wird das Team eine Woche vor Playoff-Start Mitte Mai bekommen. «Weil man jetzt so unter Druck steht und dann eine Woche Zeit hat, fühlt sich das an wie sechs Wochen Karibik-Urlaub», sagte Baldi. Doch zuvor müssen in den nächsten 14 Tagen noch fünf Ligaspiele absolviert werden.
Die kommende Partie steht schon am Dienstagabend bei Science City Jena an (19.00 Uhr). Beim Tabellenschlusslicht will ALBA dann wieder zurück in die Erfolgsspur. Ein Sieg ist trotz der Müdigkeit Pflicht. «Wir müssen diese Serie gut überstehen und nicht nur überstehen», fordert Baldi.
Das Team muss aber schnell wieder Energie tanken, denn niemand erwartet ein leichtes Spiel. «Wir wären nicht die ersten, die in so einer Phase beim Tabellenletzten verlieren», warnt Baldi. Sikma hat «großen Respekt» vor ihnen und warnt vor allem vor dem Ex-Berliner Julius Jenkins. «Wenn er mal ins Rollen kommt, ist er nur schwer zu stoppen», meint er. Vergangene Saison siegte ALBA nur mit Mühe 99:89. «Es ist dort immer schwierig zu spielen», so Sikma weiter.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 29. April 2019 14:20 Uhr

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