Alba verliert erstes Eurocup-Finale in Valencia

Alba verliert erstes Eurocup-Finale in Valencia

Vor allem im dritten Viertel gab Alba Berlin das Spiel gegen Valencia Basket aus der Hand. Im Heimspiel am Freitag stehen die Berliner damit schon unter Druck.

Luke Sikma (l)

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Luke Sikma (l) von Alba wirft.

Basketball-Bundesligist ALBA Berlin hat im ersten Finalspiel des Eurocups gegen Valencia Basket eine Niederlage kassiert. Am Dienstagabend unterlagen die Berliner in Spanien vor 8000 Zuschauern in einer hitzigen Atmosphäre mit 75:89 (38:41). Damit liegt ALBA in der Best-of-Three-Serie 0:1 zurück und ist im zweiten Spiel am Freitag in der deutschen Hauptstadt schon zum Siegen verdammt. Beste Berliner Werfer waren Peyton Siva mit 17 und Martin Hermannsson mit 16 Punkten.
«Es war vorher klar, dass wir unser bestes Spiel abrufen müssen. Aber das ist uns heute nicht gelungen. Weder individuell noch als Team», sagte Manager Marco Baldi. ALBA zahlte mit seinem jungen Team gegen die erfahrenen Spanier etwas Lehrgeld.
ALBA konnte wieder mit Center Lanry Nnoko agieren, der am Sonntag bei der Partie in Crailsheim noch eine Gehirnerschütterung erlitten hatte. Beide Teams hatten zunächst Probleme, ihren Wurfrhythmus zu finden. Nach zwei Minuten erzielte der Berliner Rokas Giedraitis mit einem Drei-Punkt-Wurf die ersten Zähler. Doch anschließend übernahm Valencia mehr und mehr die Kontrolle. «Die haben sich nicht aus der Ruhe bringen lassen. Die haben halt die Erfahrung», sagte Baldi.
ALBA hatte besonders unter dem Korb Probleme, gestattete den Gastgebern zu viele Offensivrebounds und damit zweite Wurfchancen. So wuchs der Rückstand an, zu Beginn des zweiten Viertels wurde dieser erstmals zweistellig (13:23). Doch gegen Mitte des zweiten Abschnittes intensivierten die Berliner ihre Abwehrarbeit. Und das zahlte sich aus. Sie kamen zurück ins Spiel, knapp zwei Minuten vor der Pause glich Hermannsson zum 35:35 aus.
ALBA blieb vor allem dank einer starken Quote der Drei-Punkt-Würfe im Spiel. Aber nach dem Seitenwechsel kam Valencia wieder zu einfach zu schnellen Punkten. Nach einem 0:14-Negativlauf lagen die Gäste wieder zweistellig hinten (49:53). In dieser Phase gelang es den Berlinern nicht, die spanische Offensive zu stoppen. Insgesamt machten die Spanier 30 Punkte im dritten Viertel. Vor dem Schlussabschnitt lag ALBA somit schon mit 18 Zählern zurück (53:71).
Doch die Berliner gaben sich noch nicht geschlagen, starteten zu Beginn des letzten Viertels mit einem 9:0-Lauf eine kleine Aufholjagd. Doch näher als zehn Zähler kamen sie nicht heran (65:75). Am Ende brachte Valencia mit all seiner Routine den Vorsprung ins Ziel. «Wir dürfen jetzt aber nicht ins Grübeln kommen und mit voller Energie ins nächste Spiel gehen", versucht Baldi Mut zu machen.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 10. April 2019 08:36 Uhr

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