ALBA will in Gießen auch in der Liga zurück in Erfolgsspur

ALBA will in Gießen auch in der Liga zurück in Erfolgsspur

Vier Tage nach dem Triumph gegen Malaga und zwei Tage vor dem ersten Eurocup-Halbfinale gegen Andorra erwartet ALBA Berlin in der Basketball-Bundesliga ein weiterer Härtetest. Am Sonntag müssen die Berliner bei den Gießen 46ers antreten (18.00 Uhr). «Von den Playoff-Modus wieder zurück in den Liga-Alltag zu gehen, ist mental anspruchsvoll», sagte Joshiko Saibou.

Basketball

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Ein Basketball fällt durch das Netz vom Basketballkorb. Foto: Lukas Schulze/Archiv

Ob der Nationalspieler auch mitwirken kann, ist noch offen. Am Mittwoch gegen Malaga war der 29-Jährige umgeknickt und musste vom Feld getragen werden. «Es war die gleiche Stelle, an der ich vor sechs Wochen den Bänderriss hatte», berichtete er. Eine Untersuchung ergab aber keinen Befund. «Ich bin beruhigt, dass es nichts Schlimmes ist.» Am Freitag stieg Saibou wieder ins Teamtraining ein. Dort fehlte allerdings Center Landry Nnoko wegen einer Erkältung. «Ich hoffe, beide können spielen, aber wir müssen abwarten», sagt Trainer Aito Garcia Reneses.
Bei ALBA ist man bemüht, den Eurocup vorerst auszublenden und sich nur auf Gießen zu konzentrieren. Denn die Berliner erwarten einen sehr motivierten Gegner. «Die konnten sich ja eine Woche lang auf uns vorbereiten», sagte der Isländer Martin Hermannsson. Vor allem die Heimniederlage letzten Sonntag gegen Oldenburg ist dabei eine Warnung. «Da hat man gesehen, was passiert, wenn wir nicht voll fokussiert sind», meint Saibou. Deshalb will ALBA auch in der Liga zurück in die Erfolgsspur.
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Doch das Spiel in Gießen ist kein Selbstläufer. Schon beim 108:96-Hinspielsieg hatten die Berliner einige Probleme. Und da fehlte mit Center John Bryant ­ mit 20,3 Punkten im Schnitt bester Werfer der Liga - deren bester Akteur. «Mit ihm wird es sicherlich nicht einfacher für uns», erklärte Aito. In der Vorsaison verlor ALBA dort 87:102. So einen Ausrutscher will und kann man sich nicht noch einmal erlauben. Saibou warnte deshalb: «Gießen hat das klarste Profil der Liga. Sie spielen sehr schnell und sehr aggressiv. Deshalb darf man sie nicht in den Rhythmus kommen lassen.»

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 15. März 2019 15:30 Uhr

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