ALBA erwartet harten Kampf gegen Malaga

ALBA erwartet harten Kampf gegen Malaga

ALBA erwartet im Eurocup in der Viertelfinal-Serie gegen Malaga einen sehr erfahrenen Gegner. Die Berliner glauben an ihre Chance - auch wenn sie zunächst umziehen müssen.

Johannes Thiemann

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Albas Johannes Thiemann macht sich bereit für einen Freiwurf. Foto: Andreas Gora/Archiv

Berlin (dpa/bb) - Mit viel Respekt geht Basketball-Bundesligist ALBA Berlin im Eurocup in das erste Playoff-Viertelfinalspiel gegen das spanische Spitzenteam von Unicaja Malaga. Am Dienstagabend startet die Best-of-Three-Serie mit dem Heimspiel in der Max-Schmeling-Halle (19.00 Uhr). «Das wird sehr schwierig für uns. Sie haben gute Schützen und besonders unter dem Korb gefährlich», warnt Trainer Aito Garcia Reneses.
Nach dem verlorenen Pokalfinale gegen Bamberg will ALBA eine weitere Titelchance unbedingt wahren. «Da müssen wir jetzt auch den nächsten Schritt machen», fordert deshalb Flügelspieler Luke Sikma vor dem ersten von maximal drei Duellen. Er erwartet einen sehr erfahrenen Gegner, bei dem in Dragan Milosavljevic auch ein Ex-ALBA-Kapitän spielt. «Wir werden an unser Limit gehen müssen», erwartet Sikma.
Der Berliner hat an Malaga selbst keine guten Erinnerungen. Als er noch in Valencia spielte, verlor der 29-Jährige 2017 das Eurocup-Finale gegen die Andalusier. «Das ist aber keine Extra-Motivation», sagt er gelassen. Die Erfahrung spricht jedoch zunächst für die Spanier. «Aber wir haben in dieser Saison im Eurocup bisher sehr gut gespielt», betont Kapitän Niels Giffey und glaubt an die Chance.
Auch, weil Malaga zuletzt Verletzungsprobleme plagten und das Team aktuell in der spanischen Liga ACB nur auf Platz fünf steht. So wird beispielsweise Spielmacher Jaime Fernandez verletzt fehlen. «Er ist ein wichtiger Teil und der Motor des Teams», weiß Sikma. Aber auch ALBA geht nicht sorgenfrei in die Partie. Der kürzlich nachverpflichtete Aufbauspieler Derrick Walton ist im Eurocup nicht spielberechtigt. Dafür wird Center Dennis Clifford wieder dabei sein.
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Vor zwei Jahren standen sich beide Teams im Eurocup zuletzt gegenüber. Damals gewannen die Spanier beide Spiele (83:77, 77:69). «Wir haben gute Chancen das Halbfinale zu erreichen», sagt Giffey aber.
Ein wenig hadert Coach Aito aber mit der Tatsache, dass sein Team nicht wie gewohnt in der Arena am Ostbahnhof spielt, sondern in die Max-Schmeling-Halle umziehen muss. «So ist es ja kein wirkliches Heimspiel für uns, weil wir nicht in unserer gewohnten Halle spielen», sagt der Spanier. Lediglich Dienstagmorgen wird das Team kurz in der Halle trainieren können.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 4. März 2019 13:50 Uhr

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