ALBA mit «Selbstbewusstsein» vor Eurocup-Viertelfinale

ALBA mit «Selbstbewusstsein» vor Eurocup-Viertelfinale

Nach der Länderspielpause überzeugt ALBA in Frankfurt besonders in der Offensive. Das Hochgefühl wollen die Berliner in den Eurocup mitnehmen.

Berlin (dpa/bb) - Mit dem Schwung aus der Bundesliga will ALBA Berlin auch im Eurocup-Viertelfinale bestehen. Nach dem 99:86-Erfolg bei den Fraport Skyliners aus Frankfurt wartet im ersten von drei möglichen Duellen mit Unicaja Malaga die nächste schwere Aufgabe. «Malaga ist ein sehr starker Gegner. Das wird ein sehr enges Match werden», warnt Sportdirektor Himar Ojeda. Nach dem Heimspiel am Dienstag (19.00 Uhr) reist ALBA zum spanischen Spitzenclub für die Auswärtspartie am Freitag (20.45 Uhr). Sollte es dann 1:1 stehen, findet das entscheidende Duell wieder in Berlin am 13. März statt.
Mit dem vierten Ligasieg in Serie setzte sich ALBA weiter in der nationalen Spitzengruppe fest. In Frankfurt war dem Team von Trainer Aito Garcia Reneses anzumerken, dass während der Länderspielpause sechs Spieler fehlten. ALBA fand zunächst keinen Spielrhythmus und lief bis kurz vor die Pause einem Rückstand hinterher. «Dann haben wir vor allem in der Offensive überzeugt. In der zweiten Halbzeit haben wir das Spiel kontrolliert», sagte Ojeda. «Wir konnten den Rhythmus finden, uns ein besseres Gefühl holen und Selbstbewusstsein tanken.»
Nach dem klaren 105:70-Erfolg Ende Januar im Pokal-Halbfinale hatten die Berliner erwartet, dass es nicht noch einmal so leicht werden würde. «Der große Unterschied war, dass Frankfurt jetzt sehr viel besser geworden ist und es uns nicht leicht gemacht haben, gute Würfe zu erspielen», sagte Trainer Aito Garcia Reneses.
ALBA überzeugte vor allem mit einer guten Teamleistung. Fünf Spieler punkteten zweistellig, zudem gab es 26 Assists. «Das ist etwas, was uns auszeichnet», sagte Spielmacher Peyton Siva. Mit 18 Punkten war der 28-Jährige bester Werfer - ihm hat die Länderspielpause sichtlich gut getan. «Ich habe die Unterbrechung gut nutzen können, um wieder den Rhythmus zu finden. Ich habe fast schon in der Trainingshalle gewohnt. Deshalb war das ein wichtiger Schritt für mich heute», sagte der Amerikaner.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Sonntag, 3. März 2019 13:00 Uhr

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