ALBA: Neustart nach Pokal-Enttäuschung

ALBA: Neustart nach Pokal-Enttäuschung

Knapp zwei Wochen nach dem verlorenen Pokalfinale in Bamberg und der anschließenden Länderspielpause beginnt für ALBA Berlin wieder der Alltag. Am Samstag muss der Tabellenvierte in der Basketball-Bundesliga bei den Frankfurt Fraport Skyliners antreten (18.00 Uhr). «Die Niederlage im Pokal tut immer noch weh, aber es war schon ganz gut, sich gedanklich sofort wieder auf andere Dinge zu konzentrieren», befand Flügelspieler Martin Hermannsson.

Aito Garcia Reneses

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Albas Head Coach Aito Garcia Reneses steht gestikulierend am Spielfeldrand. Foto: Andreas Gora/Archiv

In der Spielpause fehlten Trainer Aito Garcia Reneses allerdings gleich sechs Profis. «Das hilft dem Team natürlich nicht. Aber wir spielen das ganze Jahr zusammen und lernen uns immer besser kennen», sagte Hermannsson und hofft auf eine schnelle Rhythmus-Findung. Immerhin plagen die Berliner keine größeren Verletzungssorgen mehr.
Während Peyton Siva nach seiner Knieverletzung an seiner Form feilen konnte, muss Neuzugang Derrick Walton erst noch integriert werden. Im Pokalfinale durfte er zwar schon ran, musste danach aber auch krankheitsbedingt einige Tage aussetzen. «Er macht sich, aber es wird eine Weile dauern, bis er richtig im Team drin ist», bemerkte Nationalspieler Joshiko Saibou.
An Frankfurt hat ALBA gute Erinnerungen. Ende Januar siegten die Berliner dort im Pokal-Halbfinale locker 105:70. Dass es noch einmal so einfach wird, glaubt aber niemand. «An das Spiel darf man nicht mehr denken. Sie haben mittlerweile ein besseres Team und sind in einer besseren Form», sagte Aito zum Tabellen-13. Frankfurt. Saibou erwartet mehr Gegenwehr: «Sie sind defensiv sehr stark und sie werden versuchen, das Spiel langsam zu machen. Das wird nicht einfach.»

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 1. März 2019 12:40 Uhr

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